Boston entdecken: Boston Common, Granary Burying Ground und 3 mehr

Boston Common in Boston

Dieser Guide folgt einer Linie durch das Zentrum von Boston, vom ältesten Park der Stadt bis zum Hafen: Boston Common mit dem Standort der Great Elm, die Park Street Church, der Granary Burying Ground, wo Paul Revere und Samuel Adams begraben sind, und der Christopher Columbus Waterfront Park an den Kais. Die meisten liegen am oder neben dem Freedom Trail, so dass du sie bequem auf einem Spaziergang voller Geschichte verbinden kannst.

Boston Common

Boston Common wurde 1634 als Gemeindeland ausgewiesen, nur vier Jahre nach der Gründung der Stadt, und gilt damit als ältester öffentlicher Park der USA. Heute umfasst er rund 50 Acres zwischen Beacon Hill und den Einkaufsstraßen von Downtown Crossing. Zwei Jahrhunderte lang war er eine Nutzfläche: Bis 1830 weideten hier die Kühe der Einwohner, Milizen exerzierten auf ihm, und britische Truppen lagerten hier vor und während der Belagerung Bostons 1775–76. In der Kolonialzeit fanden auf dem Common auch Hinrichtungen statt, darunter 1660 die der Quäkerin Mary Dyer. Er ist die zweite Station unserer Schnitzeljagd in Boston, gleich nach dem benachbarten Public Garden.

  • Der Frog Pond, im Sommer ein Planschbecken und im Winter eine Eisbahn.
  • Das Soldiers and Sailors Monument auf dem Flagstaff Hill, dem höchsten Punkt des Common.
  • Der Parkman Bandstand, ein Musikpavillon für Konzerte und Versammlungen.

Die Great Elm

Mehr als zwei Jahrhunderte lang stand nahe der Mitte des Common eine riesige Ulme. Eine Studie der Boston Society of Natural History von 1855 schätzte sie auf über 200 Jahre, sie wuchs also schon, als die ersten Siedler kamen. Der Überlieferung nach fanden an einem ihrer Äste frühe Hinrichtungen statt, und im King Philip’s War wurden unter ihr amerikanische Ureinwohner hingerichtet. Später versammelten sich hier die Sons of Liberty. Der Baum stürzte am 15. Februar 1876 in einem Sturm um; heute markiert eine kleine Tafel die Stelle. Der Standort ist keine Station der Schnitzeljagd, aber nur ein kurzer Abstecher über den Common.

  • Die Gedenktafel, die auch daran erinnert, dass der methodistische Prediger Jesse Lee hier 1790 predigte.

Park Street Church

An der Ecke des Common erhebt sich die Park Street Church, 1809 nach Plänen von Peter Banner erbaut; ihr weißer Turm war lange das erste Wahrzeichen, das Reisende bei der Ankunft in Boston sahen. Am 4. Juli 1829 hielt William Lloyd Garrison hier seine erste große öffentliche Rede gegen die Sklaverei, und am 4. Juli 1831 wurde auf ihren Stufen die Hymne „America“ („My Country, ‘Tis of Thee“) zum ersten Mal öffentlich gesungen. Sie ist eine Station der Schnitzeljagd.

  • Der hohe weiße Kirchturm, am besten vom Common aus zu sehen.
  • Die Ecke vor der Kirche, „Brimstone Corner“ genannt, der Überlieferung nach, weil im Krieg von 1812 Schießpulver in der Kirche gelagert wurde.

Granary Burying Ground

Neben der Kirche liegt der Granary Burying Ground, 1660 angelegt und benannt nach einem städtischen Kornspeicher, der einst dort stand, wo heute die Park Street Church ist. Er ist der drittälteste Friedhof Bostons, und seine Gräber lesen sich wie ein Who’s who der Amerikanischen Revolution: Paul Revere, Samuel Adams, John Hancock und Robert Treat Paine, drei von ihnen Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung, liegen hier, ebenso die fünf Opfer des Boston Massacre von 1770, darunter Crispus Attucks.

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Benjamin Franklin ist in Philadelphia begraben, aber seine Eltern ruhen hier, unter einem 1827 errichteten Obelisken. Mehr als 2.000 Grabsteine stehen auf dem Friedhof, doch viele wurden im 19. Jahrhundert in ordentliche Reihen versetzt, so dass ein Stein selten genau anzeigt, wo jemand liegt. Der Friedhof ist eine Station der Schnitzeljagd.

  • Das Tor aus Granit im ägyptisierenden Stil an der Tremont Street, 1840 hinzugefügt.
  • Die Schiefergrabsteine mit geflügelten Totenköpfen und Engelsköpfen, typisch für das koloniale Neuengland.
  • Das Grab einer Mary Goose, das eine beliebte Legende mit „Mother Goose“ in Verbindung bringt, was Historiker nicht bestätigen.

Christopher Columbus Waterfront Park

Der Spaziergang endet am Hafen im North End, in einem Park, der 1974 auf aufgeschüttetem Land zwischen Long Wharf und Commercial Wharf angelegt wurde. Bekannt ist er vor allem für die lange, mit Glyzinien bewachsene Bogenpergola, die den Blick aufs Wasser rahmt, und für einen Rosengarten zu Ehren von Rose Fitzgerald Kennedy, der Mutter von Präsident John F. Kennedy, die im North End geboren wurde. Im Park steht auch das Massachusetts Beirut Memorial, eingeweiht 1992. Eine Marmorstatue von Kolumbus stand hier bis 2020, dann wurde sie von Vandalen geköpft und von der Stadt entfernt. Der Park ist die letzte Station der Schnitzeljagd.

  • Die Glyzinienpergola, am schönsten zur Blüte im späten Frühling.
  • Der Rose Kennedy Rose Garden und der Blick über den Hafen vom Ufer aus.

So siehst du sie auf einem Spaziergang

Beginne auf dem Boston Common, überquere ihn bis zur Tafel am Standort der Great Elm und geh dann zur Park Street Church an der Ecke Park Street und Tremont Street. Der Granary Burying Ground liegt direkt daneben. Folge von dort dem Freedom Trail vorbei am Old State House, 1713 erbaut und das älteste erhaltene öffentliche Gebäude Bostons, von dessen Balkon im Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde, und weiter an der Faneuil Hall vorbei; unterquere den Rose Kennedy Greenway und beende den Weg im Christopher Columbus Waterfront Park, wo du am Wasser sitzen und den Booten im Hafen zusehen kannst.

Boston mit World City Trail entdecken

Unsere Schnitzeljagd in Boston macht die Stadt zu einem Spiel, das du auf dem Handy spielst. Die Route verbindet 10 Stationen, vom Public Garden bis zum Christopher Columbus Waterfront Park, und vier Orte aus diesem Guide gehören dazu: Boston Common, die Park Street Church, der Granary Burying Ground und der Christopher Columbus Waterfront Park.

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Fakten geprüft im Oktober 2026.

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