
Basel liegt an einem Rheinknie, wo die Schweiz, Frankreich und Deutschland aufeinandertreffen, und seine Trams fahren über die Grenze in beide Nachbarländer. Es ist eine Stadt der Handelshäuser und Weltklasse-Museen, eines roten Sandsteinmünsters auf dem Hügel und von Menschen, die nach der Arbeit im Fluss nach Hause schwimmen. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.
10 spannende Fakten über Basel
- Drei Länder auf einen Blick: Basel grenzt an Frankreich und Deutschland, und am Dreiländereck im Rheinhafen markiert ein Denkmal die Stelle, an der sich die drei Länder im Fluss treffen.
- Fähren ohne Motor: Vier kleine Fähren, die Wilde Maa, der Leu, der Vogel Gryff und der Ueli, überqueren den Rhein ganz ohne Motor. Ein Stahlseil hält sie, und die Strömung treibt sie hinüber.
- Schwimmend nach Hause: Im Sommer lassen sich viele Menschen durch das Zentrum den Rhein hinuntertreiben und halten ihre Kleider in einem wasserdichten Sack trocken, dem Wickelfisch.
- Switzerland's oldest university: the University of Basel was founded in 1460. The humanist Erasmus of Rotterdam spent years in Basel, died here in 1536 and is buried in the Minster.
- The great earthquake: on 18 October 1356, Basel was hit by the most significant earthquake in Central Europe's recorded history. The fires that followed destroyed most of the town inside the walls.
- Ein König, der die Zunge zeigt: Ab etwa 1640 begrüßte der Lällekönig, ein gekrönter Kopf mit herausgestreckter Zunge, vom Rheintor aus alle, die über die Brücke nach Grossbasel kamen. Das Tor wurde 1839 abgerissen, und eine Kopie des Königs blickt bis heute an der Schifflände über den Fluss.
- One of the first public art collections: in 1661 the city bought the Amerbach Cabinet, a private collection of art and books, and made it public. It became the core of today's Kunstmuseum Basel.
- Eine Weltkunstmesse: Die Art Basel wurde hier 1970 gegründet und ist zu einer der wichtigsten Kunstmessen der Welt geworden, jedes Jahr im Juni.
- Ein Dank in Stein: Das Strassburger Denkmal gegenüber dem Bahnhof, von Frédéric Auguste Bartholdi, dem Bildhauer der Freiheitsstatue, wurde 1895 enthüllt. Es dankt der Schweiz dafür, dass sie 1870 rund 1.800 Zivilisten aus dem belagerten Straßburg evakuierte.
- Eine Kirche für alle: Die Elisabethenkirche, zwischen 1857 und 1864 gebaut und vom Kaufmann Christoph Merian bezahlt, war der erste Kirchenneubau in Basel nach der Reformation. Heute ist sie die Offene Kirche Elisabethen, genutzt für Gottesdienste, Konzerte und Veranstaltungen.
Fasnacht und Morgestraich
Basel's carnival begins on the Monday after Ash Wednesday at exactly 4 o'clock in the morning. At that moment, the lights in the old town go out and groups of masked piccolo players and drummers, known as cliques, set off behind huge hand-painted lanterns lit from inside. This is the Morgestraich. For the next 72 hours the Fasnacht takes over the city: parades, sharp satirical verses called Schnitzelbängg, and confetti, which in Basel is called Räppli. The lanterns, each poking fun at the year's events, are later shown on the Münsterplatz. In 2017 UNESCO added Basel Fasnacht to its list of intangible cultural heritage.
Das Basler Münster kurz erklärt
Das rote Sandsteinmünster steht auf dem Hügel über dem Rhein, wo einst eine keltische Siedlung und dann ein römisches Kastell lagen. Beim Erdbeben von 1356 schwer beschädigt, wurde es auf seinem romanischen Unterbau gotisch wieder aufgebaut. Seine beiden Türme sind nach dem heiligen Georg und dem heiligen Martin benannt, deren Statuen die Westfassade bewachen. Im Inneren liegt das Grab des Erasmus. Hinter der Kirche bietet die Pfalz einen der schönsten Ausblicke der Stadt, über den Fluss nach Kleinbasel und weiter zu den Hügeln des Schwarzwalds.
Was man in Basel essen sollte
- Basler Läckerli: harte, gewürzte Lebkuchen mit Honig, Mandeln und kandierter Schale, das klassische Basler Mitbringsel.
- Mehlsuppe: eine dunkle Suppe aus geröstetem Mehl, Zwiebeln und Brühe, gegessen in den frühen Stunden des Morgestraichs.
- Zwiebelwähe und Käsewähe: Zwiebel- und Käsekuchen, heiß serviert während der Fasnacht.
- Fastenwähe: weiches, glänzendes Gebäck mit Kümmel, nur in den Wochen rund um die Fasnacht erhältlich.
- Basler Brunsli: weiche Schokoladen-Mandel-Plätzchen, ein Weihnachtsklassiker.
Gut zu wissen vor dem Besuch
- Hotelgäste in Basel erhalten in der Regel eine BaselCard, mit der du während deines Aufenthalts den öffentlichen Verkehr gratis nutzen kannst.
- Wenn du im Rhein schwimmen willst, dann nur im Sommer, steig am Kleinbasler Ufer ein, wo die meisten starten, und halte Abstand zu Brückenpfeilern und Schiffen.
- Die Fondation Beyeler in Riehen und der Vitra Campus in Weil am Rhein, gleich hinter der deutschen Grenze, sind beide bequem mit Tram oder Bus erreichbar.
- Während der Fasnacht tragen Zuschauer traditionell weder Masken noch Kostüme, und die Hotels sind früh ausgebucht.
Basel mit World City Trail entdecken
Unsere Schnitzeljagd in Basel macht aus diesen Sehenswürdigkeiten ein Spiel auf deinem Handy. Die Route verbindet 10 Stationen, dauert etwa drei Stunden, davon rund 44 Minuten zu Fuß, und führt dich unter anderem zum Strassburger Denkmal, zur Offenen Kirche Elisabethen und zum Basler Münster.
An jeder Station löst du ein Rätsel und hörst eine kurze Geschichte, in deinem eigenen Tempo. Du kannst starten, wann du willst, und auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch oder Chinesisch spielen.
Die Schnitzeljagd in Basel spielen →
Fakten geprüft im Oktober 2026.
