Fakten über Athen: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must Do and See

Fun facts about Athens

In Athen nahmen Demokratie, Theater und ein großer Teil der westlichen Philosophie Gestalt an, und die Akropolis erhebt sich noch immer über den Dächern wie vor 2.500 Jahren. Rund um sie mischt die moderne Hauptstadt antike Ruinen, byzantinische Kirchen, U-Bahn-Stationen voller Archäologie und sehr gutes Streetfood. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.

10 spannende Fakten über Athen

  • In fünfzehn Jahren gebaut: Der Parthenon entstand zwischen 447 und 432 v. Chr. unter dem Staatsmann Perikles. Die Architekten waren Iktinos und Kallikrates, und der Bildhauer Phidias leitete die Ausschmückung.
  • Hardly a straight line: the Parthenon's columns swell slightly in the middle and lean a little inwards, and its base curves gently upwards. These refinements make the building look perfectly straight from below.
  • Eine Explosion im Jahr 1687: Über 2.000 Jahre lang stand der Parthenon weitgehend unversehrt. Dann traf während einer venezianischen Belagerung eine Kanonenkugel das Schießpulver, das die osmanische Besatzung darin gelagert hatte, und die Explosion riss den Tempel auseinander.
  • Fünf Schwestern im Museum: Die sechs Mädchenfiguren, die Karyatiden, die die Vorhalle des Erechtheion tragen, sind Kopien. Fünf Originale stehen im Akropolismuseum, die sechste im British Museum in London.
  • Ein Museum auf Glasböden: Das Akropolismuseum von Bernard Tschumi wurde 2009 eröffnet. Durch die Glasböden blickst du auf ein ausgegrabenes antikes Wohnviertel, und die Galerie im obersten Stock ist genau auf den Parthenon ausgerichtet.
  • Where democracy met: in 508 BC the reforms of Cleisthenes gave power to the citizens' assembly. It met on the Pnyx, a hill facing the Acropolis, where several thousand men gathered to vote.
  • Ein Stadion aus Marmor: Das Panathenäische Stadion, an antiker Stelle aus weißem Marmor wiederaufgebaut, war 1896 Schauplatz der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit. Es ist eines der wenigen großen Stadien der Welt, die ganz aus Marmor bestehen.
  • Eine junge Hauptstadt in einer uralten Stadt: Athen ist erst seit 1834 Hauptstadt des modernen Griechenland, als die Regierung unter König Otto aus Nafplio hierher zog.
  • Wachen im Faltenrock: Die Evzonen bewachen das Grabmal des Unbekannten Soldaten unterhalb des Parlaments am Syntagma-Platz und wechseln jede Stunde in einer langsamen Zeremonie mit hohen Schritten. Ihr Rock, die Fustanella, soll 400 Falten haben, eine für jedes Jahr osmanischer Herrschaft.
  • Ancient finds on the platform: when the metro was built for the 2004 Olympics, digging uncovered thousands of objects. Many are displayed in the stations, especially at Syntagma, where a wall of glass shows layers of the city's past.

Athene, Poseidon und der Olivenbaum

Legend says that two gods wanted to become the patron of the city: Athena, goddess of wisdom, and Poseidon, god of the sea. They agreed that each would give the people a gift. Poseidon struck the rock of the Acropolis with his trident and a spring burst out, but its water was salty. Athena planted an olive tree, which gave food, oil and wood. The people chose the olive tree, and the city took Athena's name. The Parthenon was built in her honour, and an olive tree still grows beside the Erechtheion, where the contest is said to have taken place.

Plaka und Anafiotika kurz erklärt

Die Plaka an den Nord- und Osthängen der Akropolis ist eines der ältesten Viertel der Stadt, ein Gewirr aus klassizistischen Häusern, kleinen Kirchen und Treppengassen. Weiter oben erreichst du Anafiotika, eine winzige Gruppe weiß getünchter Häuser, die wie ein Dorf auf den Kykladen aussieht. Gebaut wurde sie im 19. Jahrhundert von Bauleuten von der Insel Anafi, die zum Arbeiten in die neue Hauptstadt kamen. Man erzählt, dass sie nachts bauten, denn ein Haus, das bei Sonnenaufgang ein Dach hatte, durfte nicht abgerissen werden.

Was man in Athen essen sollte

  • Souvlaki und Gyros: Grillspieße oder Fleisch vom senkrechten Spieß, in Pita gewickelt mit Tomate, Zwiebel und Tzatziki. Die schnellste gute Mahlzeit der Stadt.
  • Koulouri: ein Brotring mit Sesam, morgens an Straßenständen verkauft.
  • Spanakopita: Spinat-Feta-Pastete in knusprigem Filoteig, in jeder Bäckerei zu finden.
  • Loukoumades: kleine frittierte Teigbällchen, in Honigsirup getränkt und mit Zimt oder Nüssen bestreut.
  • Freddo Espresso: mit Eis geschüttelter Espresso, der Kaffee, den die Athener den ganzen Sommer trinken.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Besuche die Akropolis gleich zur Öffnung oder am späten Nachmittag. Im Sommer ist der Hügel der Sonne voll ausgesetzt, und bei früheren Hitzewellen wurde die Stätte in den heißesten Stunden geschlossen.
  • Trag Schuhe mit gutem Profil: Die Marmorwege auf der Akropolis sind von Millionen Besuchern glatt poliert und können rutschig sein.
  • Für den Blick auf den Parthenon steig auf den Areopag-Felsen direkt unterhalb des Eingangs oder geh zum Sonnenuntergang auf den Philopappos-Hügel.
  • Für einen Tagesausflug fahr zum Kap Sounion an der Südspitze Attikas, wo der Poseidontempel über dem Meer steht. Am schönsten ist es dort bei Sonnenuntergang.

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Fakten geprüft im Oktober 2026.

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