Schnitzeljagd und Stadtrundgang auf eigene Faust durch Innsbruck

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Zehn Habsburger Rätsel zwischen Triumphpforte und Dom

Die Schnitzeljagd in Innsbruck ist ein Stadtspiel zum Selbstentdecken auf deinem Handy: Du folgst einer Route durch die Altstadt, löst an jedem Ort ein Rätsel und entdeckst danach Geschichten, Legenden und Wissenswertes. Zwischen Triumphpforte und Dom kommen auf 1,8 km gerade einmal rund 24 Minuten Fußweg zusammen, das ganze Spiel mit Rätseln und Geschichten dauert dagegen etwa 2 Stunden, gerechnet ab dem Moment, in dem du loslegst.

Zu den Höhepunkten gehören das Goldene Dachl, die Hofburg, die Hofkirche mit dem Maximilian-Kenotaph, der Stadtturm und das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Innsbruck liegt im Inntal, die Alpen sind ganz nah, und die Stationen liegen so dicht beieinander, dass sich die Route gut zu Fuß gehen lässt.

  • Dauerca. 2 Std.
  • Gehzeitca. 24 Min. · 1,8 km
  • Stationen10
  • SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch

Was das Spiel in der Innsbrucker Altstadt von dir verlangt

Goldene Schindeln, ein Hofnarr, eine Marmorsäule

Jedes Rätsel baut auf dem auf, was vor dir steht: die vergoldeten Kupferschindeln des Goldenen Dachls samt geschnitztem Narren, der rote Marmor der Annasäule, der Erzherzog hoch zu Ross auf dem Leopoldsbrunnen. Du löst sie, indem du Details bemerkst und weiterdenkst, ein Geschichtsstudium braucht es dafür nicht.

Hochzeiten, Kriege und ein leeres Grab

Hinter jeder Antwort wartet eine Geschichte: die Pforte, 1765 für eine Hochzeit errichtet, die in Trauer umschlug, die Säule als Dank für den Abzug der Bayern und das gewaltige Grabmal, das Maximilian I. in der Hofkirche plante, ohne je darin bestattet zu werden. Tipp auf die Audio-Erzählung, und die Geschichten begleiten dich beim Gehen.

1,8 km unter der Nordkette

Reine Gehzeit sind nur etwa 24 Minuten: die Maria-Theresien-Straße hinauf mit den Gipfeln der Nordkette vor Augen, hinein in die engen Gassen der Altstadt und an der Hofburg vorbei zum Dom. Google Maps zeigt jede Etappe, und die meisten dauern kaum länger als zwei Minuten.

Kaffee und Kuchen unter den Lauben

Keine Uhr läuft mit, also gönn dir Kaffee und Kuchen unter den Lauben der Altstadt oder eine Pause am Brunnen am Rennweg, und nimm das Spiel später oder an einem anderen Tag wieder auf. Wer mit dem Zug anreist, läuft vom Innsbrucker Hauptbahnhof in wenigen Minuten zur Triumphpforte.

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So funktioniert es

  1. Online buchen Wähle die Anzahl der Spieler. Deine Buchungsnummer kommt sofort per E-Mail.
  2. App laden Lade die World City Trail App aus dem App Store oder von Google Play und gib deine Buchungsnummer ein.
  3. Spielen, wann du willst Starte, wann du bereit bist, geh in deinem Tempo und pausiere jederzeit. Kein Guide, kein fester Termin.

Alpenurlauber, Familien und Teams in Innsbruck

Ein Ruhetag zwischen zwei Bergtagen

Hält dich das Wetter von Piste oder Wanderweg fern, zeigen dir rund 2 Stunden im Zentrum Goldenes Dachl, Hofburg und Dom, ganz ohne Planung. Auch für einen Zwischenstopp auf einer Bahnreise über die Alpen passt das gut.

Kinder, die goldene Schindeln zählen

Kinder erfahren, dass 2.657 vergoldete Schindeln das Goldene Dachl bedecken, suchen den Narren in den Reliefs und schauen den Skatern auf dem Eduard-Wallnöfer-Platz zu. Ein Erwachsener gehört zu jedem Team, und bei 1,8 km insgesamt bleiben die Wege zwischen den Stationen für junge Füße kurz.

Firmenteams zwischen Tagung und Abendessen

Unter der Triumphpforte teilt sich die Gruppe in Teams zu höchstens 5 Leuten, jeder mit eigenem Handy, die nacheinander in Richtung Annasäule losziehen. Der Domplatz am Ziel eignet sich gut zum Wiedersammeln, und gebucht wird nichts außer einem Ticket pro Kopf.

Gut zu wissen

  • Nimm ein geladenes Smartphone mit mobilen Daten mit; eine Powerbank hilft.
  • Keine Eintrittskarten nötig: Alles spielt sich draußen an den Gebäuden ab. Besichtigungen innen sind optional und kosten extra.
  • Familienfreundlich; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
  • Nicht für Rollstuhlfahrer geeignet und mit Kinderwagen schwierig.
  • Teams bis 5 Personen funktionieren am besten; größere Gruppen teilen sich auf, ein Ticket pro Spieler.
  • Jeder Kauf unterstützt streunende Katzen und Hunde in Griechenland.

Die Route: von der Triumphpforte über die Maria-Theresien-Straße zum Dom St. Jakob

10 Stationen · ca. 24 Min. zu Fuß · Start: Triumphpforte · Ziel: Dom St. Jakob

Die Route beginnt an der Triumphpforte am südlichen Ende der Maria-Theresien-Straße und führt dann am Eduard-Wallnöfer-Platz, an der Annasäule und am Ferdinandeum vorbei zum Stadtturm und zum Goldenen Dachl. Danach geht es an der Hofburg, der Hofkirche und dem Leopoldsbrunnen entlang bis zum Dom, dem Ziel. Jedes Rätsel liest die Außenseite eines Gebäudes, einer Säule oder eines Brunnens, Eintritt zahlst du unterwegs also nirgends, und kommst du von der Altstadt her, beginnt die App gern am Goldenen Dachl und ordnet die restlichen Stationen passend um.

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  1. Triumphpforte

    1TriumphpforteStart

    Die Triumphpforte schließt das südliche Ende der Maria-Theresien-Straße ab und wurde 1765 zur Hochzeit von Erzherzog Leopold errichtet. Nach dem Vorbild des Konstantinsbogens in Rom gebaut, erinnert ihre Nordseite im selben Jahr an den Tod von Kaiser Franz Stephan.

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  2. Eduard-Wallnöfer-Platz

    2Eduard-Wallnöfer-Platz

    Dieser Platz mit den Gebäuden der Tiroler Landesregierung wurde Ende der 1930er-Jahre gebaut und trägt den Namen des früheren Landeshauptmanns Eduard Wallnöfer. Seine vielen Rampen und Hindernisse machen ihn bei Skatern und BMX-Fahrern beliebt.

  3. Annasäule

    3Annasäule

    Die Annasäule wurde errichtet, nachdem die letzten bayerischen Truppen im Spanischen Erbfolgekrieg aus Tirol vertrieben worden waren, und 1706 geweiht. Cristoforo Benedetti aus Trient entwarf sie aus rotem Kramsacher Marmor, und oben steht die Muttergottes etwa 13 Meter über der Straße.

  4. Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

    4Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

    Das Ferdinandeum wurde 1823 von einem Tiroler Museumsverein gegründet und ist nach Erzherzog Ferdinand benannt. Die Sammlungen reichen von prähistorischen und römischen Funden bis zur Kunst der Gotik und der Moderne, darunter Werke von Michael Pacher und ein Musikzimmer mit Instrumenten von Jakob Stainer.

  5. Stadtturm

    5Stadtturm

    Der Stadtturm entstand zwischen 1442 und 1450 im spätgotischen Stil als Teil des alten Innsbrucker Rathauses. Mit 51 Metern prägt er noch heute die Stadtsilhouette, und die Aussichtsplattform in 31 Metern Höhe erreicht man über 133 Stufen ohne Aufzug.

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  6. Goldenes Dachl

    6Goldenes Dachl

    Das Goldene Dachl ist ein Erker, also ein vorspringender Fensterausbau, der zwischen 1497 und 1500 an einem Gebäude von 1420 für Maximilian angebracht wurde. Sein Dach ist mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt, und die Reliefs zeigen Maximilian mit seinen beiden Gemahlinnen, einem Kanzler und einem Hofnarren.

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  7. Hofburg

    7Hofburg

    Der Bau der Hofburg begann 1446 unter Erzherzog Sigmund, und von 1754 bis 1776 wurde die Residenz für Kaiserin Maria Theresia im Barockstil umgebaut. Die Hauptfassade zum Rennweg entwarf Nikolaus Pacassi, und Franz Anton Maulbertsch malte 1775 und 1776 das Deckenfresko im Riesensaal.

  8. Hofkirche

    8Hofkirche

    Die Arbeiten an der Hofkirche begannen 1502 mit einem Grabmal, das Maximilian für sich selbst geplant hatte. Sein Kenotaph zeigt ihn lebensgroß kniend auf dem Deckel, umgeben von 24 Reliefs aus seinem Leben und von Bronzefiguren seiner Vorfahren, den sogenannten Schwarzen Mandern; 28 der geplanten 40 wurden vollendet.

  9. Leopoldsbrunnen

    9Leopoldsbrunnen

    Der Leopoldsbrunnen am Rennweg wurde zwischen 1622 und 1630 für Erzherzog Leopold V. errichtet, dessen Reiterstandbild ein Zeichen seines Machtanspruchs sein sollte. Seine heutige Gestalt erhielt er erst 1893, und er trägt den Namen des Erzherzogs, der ihn in Auftrag gab.

  10. Dom St. Jakob

    10Dom St. JakobZiel

    Der Dom Sankt Jakob erhielt zwischen 1717 und 1724 seine heutige Barockgestalt nach Plänen von Johann Jakob Herkomer, der 1717 starb; danach führte Johann Georg Fischer den Bau weiter. Cosmas Damian Asam malte die Fresken, und seit 1964 ist die Kirche Kathedrale der Diözese Innsbruck.

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Häufige Fragen

Ist die Innsbrucker Schnitzeljagd ein Vormittagsprogramm oder ein ganzer Tag?

Ein Vormittag oder Nachmittag reicht völlig, das Spiel dauert etwa 2 Stunden. Nur rund 24 Minuten davon gehst du, auf 1,8 km und 10 Stationen von der Triumphpforte bis zum Dom, der Rest gehört Fassaden, Rätseln und Geschichten. Wird es dir zu viel, legst du nach dem Goldenen Dachl eine Pause ein und spielst morgen weiter.

Wo an der Maria-Theresien-Straße starten wir, und wo endet das Spiel?

Du startest an der Triumphpforte am Südende der Maria-Theresien-Straße, 1765 zur Hochzeit eines Erzherzogs erbaut, und endest vor dem Dom St. Jakob, wenige Gehminuten vom Goldenen Dachl entfernt. Liegt dein Hotel mitten in der Altstadt, wählst du in der App einfach das Goldene Dachl oder den Dom als Auftakt.

Gibt es in Innsbruck einen Termin einzuhalten oder einen Guide, dem wir folgen?

Weder Termin noch Guide gibt es in Innsbruck. Jeder Spieler bucht online ein Ticket, die Buchungsnummer kommt per E-Mail, und das Spiel öffnet sich in der World City Trail App zu jeder Uhrzeit, die dir passt, auf jedem Handy im Team.

Zahlen wir Eintritt für Hofkirche, Hofburg oder Stadtturm?

Zum Spielen nicht, das Spiel nutzt nur ihre Außenseiten. Maximilians Grabmal in der Hofkirche, die Prunkräume der Hofburg und die Aussichtsplattform des Stadtturms kosten dagegen Eintritt, nimm sie also als freiwillige Extras vor oder nach der Schnitzeljagd mit.

Was hält Kinder zwischen Triumphpforte und Dom bei Laune?

Mit einem Erwachsenen im Team so einiges: die vergoldeten Schindeln des Goldenen Dachls zählen, den Hofnarren in den Reliefs finden, der bronzene Reiter auf dem Leopoldsbrunnen und die Skater auf dem Eduard-Wallnöfer-Platz. Für Rollstühle ist die Route ungeeignet und mit Kinderwagen stellenweise knifflig, lang wird sie mit 1,8 km aber nie.

Können italienische und niederländische Freunde in Innsbruck in ihrer Sprache spielen?

Ja, sechs Sprachen stehen in Innsbruck bereit, nämlich Deutsch, Italienisch, Niederländisch, Englisch, Französisch und Spanisch, und jeder Spieler wählt seine in der World City Trail App vor dem ersten Rätsel an der Triumphpforte. So spielt eine gemischte Gruppe von beiden Seiten des Brenners problemlos nebeneinander.

Kann eine Firma oder eine Schulklasse in Innsbruck gemeinsam spielen?

Ja. Kauf ein Ticket pro Teilnehmer, bilde Teams von bis zu fünf, bei Schulklassen mit einem Erwachsenen in jedem Team, lass sie zeitversetzt an der Triumphpforte starten und sammle alle am Ende auf dem Domplatz. Das Spiel führt nur über öffentliche Straßen und Plätze, einen Raum oder eine Location musst du nicht buchen.

Ändert das Bergwetter in Innsbruck, was wir einpacken sollten?

Ein wenig. Neben einem geladenen Handy mit mobilen Daten pro Team, am besten mit Powerbank, gehört eine warme Schicht in die Tasche, denn im Inntal kann es schnell kühl werden, und im Winter brauchst du Schuhe mit gutem Profil für glatte Gehwege.

Los geht's unter der Triumphpforte

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