Fakten über Kos: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must Do and See

Fun facts about Kos

Kos ist die Insel, auf der Hippokrates, der Vater der Medizin, geboren wurde, und ihre Hauptstadt trägt ihre lange Geschichte offen zur Schau: Antike Ruinen liegen zwischen den Straßen, eine Burg der Johanniter bewacht den Hafen, und Bauten aus der italienischen Zeit säumen die Uferpromenade. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Insel besonders machen.

10 spannende Fakten über Kos

  • The father of medicine was born here: Hippocrates was born on Kos around 460 BC. The Hippocratic Oath, still echoed in doctors' pledges today, carries his name.
  • Ein Baum mit berühmtem Namen: Die Platane des Hippokrates im Zentrum von Kos-Stadt soll dort stehen, wo er lehrte. Der heutige Baum gilt als etwa 500 Jahre alt und ist wohl ein Nachfahre eines älteren.
  • Ein Heiligtum der Heilung auf drei Terrassen: Das Asklepieion, Asklepios, dem Gott der Heilkunst, geweiht, entstand ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. 1902 wurde es vom deutschen Archäologen Rudolf Herzog und dem einheimischen Historiker Iakovos Zarraftis wiederentdeckt.
  • Eine Burg, benannt nach Bitterorangen: Die Johanniter bauten die Burg Nerantzia zwischen 1436 und 1514 und verwendeten dabei Steine des antiken Kos wieder. Ihr Name stammt von den Bitterorangenbäumen, nerantzia, die einst die Insel bedeckten.
  • Ein Salat, benannt nach der Insel: Der Römersalat heißt auf Englisch cos lettuce, nach Kos.
  • Berühmt für Seide: In römischer Zeit war Kos für die koische Seide bekannt, einen feinen, fast durchsichtigen Stoff, den römische Autoren erwähnen.
  • Ein königlicher Geburtsort: Ptolemaios II. Philadelphos, der ägyptische König, der die Bibliothek von Alexandria ausbaute, wurde 309 v. Chr. auf Kos geboren.
  • Ein Erdbeben, das die Vergangenheit freilegte: Nach einem schweren Erdbeben 1933 gruben italienische Archäologen die zerstörten Bereiche aus und legten die antike Agora und das Hafenviertel mitten in der Stadt frei.
  • Drei Jahrzehnte italienisch: Kos stand von 1912 bis 1943 unter italienischer Herrschaft, dann unter deutscher Besatzung, und kam 1948 mit dem übrigen Dodekanes zu Griechenland.
  • Closer to Turkey than to Athens: Kos lies just off Turkey's Bodrum peninsula, and ferries link the two.

Hippokrates und die Platane

Before Hippocrates, illness was often explained by the will of the gods. He and his followers on Kos argued that disease has natural causes, and that a doctor should observe the patient, record the symptoms and support the body's own ability to heal. Tradition says he taught his students in the shade of a great plane tree in the town centre. The tree you see today, its heavy branches propped up on metal supports, stands beside an Ottoman-era fountain, and cuttings and seeds from it have been planted at medical schools and hospitals around the world.

Kos Town's open-air history

In Kos Town, history is not kept behind museum glass. The Ancient Agora, the harbour quarter and the Western Excavations, with Roman mosaics, columns and a stretch of ancient paved road, lie open between modern streets. The Casa Romana, a Roman house restored by the Italians, shows how wealthy families lived. And the Italian buildings of the 1920s and 1930s, from the former governor's palace on the harbour to the market hall, give the town a look unlike most Greek islands.

Was man auf Kos essen sollte

  • Krasotyri: a local goat's or sheep's cheese matured in red wine lees, which give it a reddish rind and a slightly sweet, tangy taste.
  • Pitaridia: handgemachte, grob in Quadrate geschnittene Nudeln, in Fleischbrühe gekocht und mit Käse serviert, ein Gericht für Dorffeste.
  • Katimeria: kleine frittierte Teigtaschen mit weichem Mizithra-Käse, mit Honig beträufelt.
  • Thyme honey: the island's aromatic honey, sold in village shops and at local festivals.
  • Kanelada: ein süßer Zimtsirup, mit kaltem Wasser gemischt, ein traditionelles Sommergetränk.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Teile der Burg Nerantzia wurden beim Erdbeben 2017 beschädigt und waren zeitweise wegen Reparaturen geschlossen, also prüfe vorher, was geöffnet ist.
  • Das Asklepieion ist mit dem Rad oder Bus schnell von der Stadt aus erreicht. Im Sommer gehst du am besten früh oder spät, denn die Anlage bietet wenig Schatten.
  • Kos-Stadt ist flach und hat viele Radwege, ein Leihrad ist also eine einfache Art, sich fortzubewegen.
  • Fähren fahren nach Bodrum in der Türkei (Reisepass mitnehmen), Bootsausflüge führen zum Vulkan von Nisyros, und zum Sonnenuntergang fährst du hinauf ins Bergdorf Zia.

Kos mit World City Trail entdecken

Unsere Schnitzeljagd auf Kos macht aus diesen Sehenswürdigkeiten ein Spiel auf deinem Handy. Die Route dauert etwa zwei Stunden, davon rund 33 Minuten zu Fuß, unter anderem zur Burg Nerantzia und zur Platane des Hippokrates.

An jeder Station löst du ein Rätsel und hörst eine kurze Geschichte, in deinem eigenen Tempo. Du kannst starten, wann du willst, und auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch oder Griechisch spielen.

Entdecke Kos beim Spielen

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Fakten geprüft im Oktober 2026.

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