Fakten über Málaga: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must do and see

Fun facts about Málaga

Málaga wurde vor rund 2.800 Jahren von den Phöniziern gegründet, und im Zentrum liegen ein römisches Theater, eine maurische Festung und eine Renaissance-Kathedrale nur wenige Straßen voneinander entfernt. Außerdem ist es die Stadt, in der Pablo Picasso geboren wurde. Hier sind die Fakten und Geschichten, die sie besonders machen.

10 spannende Fakten über Málaga

  • Picasso's first home: Pablo Picasso was born on 25 October 1881 in a house on Plaza de la Merced, now a museum dedicated to him. Since 2008 a bronze Picasso by the sculptor Francisco López Hernández has sat on a bench in the same square.
  • A family gift: the Museo Picasso Málaga opened in 2003 in the 16th-century Palacio de Buenavista, built around works donated by Picasso's daughter-in-law Christine and grandson Bernard.
  • Ein Theater, zufällig entdeckt: Das Römische Theater entstand unter Kaiser Augustus im 1. Jahrhundert v. Chr. und lag jahrhundertelang verschüttet. 1951 wurde es bei Bauarbeiten wiederentdeckt, und das Gebäude darüber wurde später abgerissen.
  • Eine Festung aus römischem Stein: Die Alcazaba wurde im 11. Jahrhundert von muslimischen Herrschern errichtet, und ihre Erbauer verwendeten Säulen und Steine aus dem römischen Theater darunter.
  • A castle named after a lighthouse: the Castillo de Gibralfaro, above the Alcazaba, was enlarged in the 14th century by Yusuf I of Granada. Its name combines Arabic and Greek words for 'mountain of the lighthouse'.
  • Die Einarmige: Die Kathedrale wurde zwischen 1528 und 1782 gebaut, doch ihr Südturm wurde nie vollendet, was ihr den Spitznamen La Manquita eintrug. Der fertige Nordturm ist 84 Meter hoch.
  • A street for the rich and the strollers: Calle Larios, the city's elegant main shopping street, opened in 1891 and is named after the Larios family, who helped pay for it.
  • France's colourful cube: in 2015 Málaga became home to the first Centre Pompidou outside France, housed under a glass cube at the port decorated with colour by the French artist Daniel Buren.
  • Ein maurisches Tor in einer Eisenhalle: Der Mercado de Atarazanas aus dem 19. Jahrhundert schließt ein nasridisches Tor aus dem 14. Jahrhundert ein, das von der früheren Werft an dieser Stelle stammt.
  • Ein Obelisk für hingerichtete Aufständische: Der Obelisk auf der Plaza de la Merced erinnert an General José María Torrijos und seine Gefährten, die 1831 nach einem gescheiterten Aufstand gegen den absolutistischen König Ferdinand VII. an einem Strand von Málaga erschossen wurden.

Der Gefangene, der jede Karwoche freikommt

Im Jahr 1759, so die Überlieferung, wütete in Málaga eine Seuche, und die Prozessionen konnten nicht stattfinden. Häftlinge des Stadtgefängnisses baten darum, das Bild des Jesus Nazareno, genannt El Rico, durch die betroffenen Straßen tragen zu dürfen. Als man es ihnen verweigerte, brachen sie aus, trugen das Bild trotzdem und kehrten danach in ihre Zellen zurück, ohne dass ein einziger floh. Gerührt gewährte König Karl III. der Bruderschaft von El Rico das Privileg, jedes Jahr einen Gefangenen freizulassen. Ob die Legende stimmt oder nicht, das Privileg ist echt: Jeden Mittwoch der Karwoche geht ein begnadigter Häftling vor dem Bild in die Freiheit.

Die Karwoche kurz erklärt

Málaga's Semana Santa is one of the biggest in Spain. Brotherhoods carry enormous floats, called tronos, through the centre; the largest need more than 200 bearers. On Maundy Thursday, soldiers of the Spanish Legion land at the port and carry the Christ of the Good Death through the streets, singing their anthem 'El novio de la muerte'.

Was man in Málaga essen sollte

  • Espetos de sardinas: Sardinen auf einem Rohrspieß, über Holzfeuer gegrillt, oft in einem alten, mit Sand gefüllten Boot, an den Strandbars von Pedregalejo und El Palo.
  • Pescaíto frito: leicht frittierter Fisch, vor allem Sardellen; die Einwohner von Málaga tragen sogar den Spitznamen boquerones, nach der frischen Sardelle.
  • Ajoblanco: eine kalte Suppe aus Mandeln, Knoblauch, Brot und Olivenöl, traditionell mit Weintrauben an heißen Tagen serviert.
  • Málaga-Wein: süße Weine aus Moscatel- und Pedro-Ximénez-Trauben. Die 1840 gegründete Antigua Casa de Guardia schenkt sie noch heute direkt aus dem Fass aus und schreibt die Rechnung mit Kreide auf die Theke.
  • Kaffee auf Málaga-Art: Die Stadt hat eigene Namen für Kaffee, vom mitad (halb Kaffee, halb Milch) bis zu sombra und nube mit immer mehr Milch. Bekannt gemacht hat das System das Café Central, das 2022 schloss.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Steig morgens vor der Hitze zum Gibralfaro hinauf, für den schönsten Blick über Hafen, Stierkampfarena und Kathedralendächer.
  • Der Caminito del Rey, ein Klettersteig-Weg an den Felswänden der Schlucht von El Chorro, wurde 2015 nach einer Restaurierung wiedereröffnet. Besuche müssen im Voraus gebucht werden.
  • Die Dolmen von Antequera, riesige prähistorische Grabkammern im Hinterland von Málaga, sind seit 2016 UNESCO-Welterbe und ein bequemer Tagesausflug.
  • In der Karwoche und während der Feria im August ist das Zentrum voll. Buche deine Unterkunft früh, wenn du dann kommen willst.

Explore Málaga with World City Trail

Unsere Schnitzeljagd in Málaga macht aus diesen Sehenswürdigkeiten ein Spiel auf deinem Handy. Die Route verbindet 10 Stationen und dauert etwa zwei Stunden, davon rund 31 Minuten zu Fuß, unter anderem zur Plaza de la Merced mit der Picasso-Statue und zum Römischen Theater.

An jeder Station löst du ein Rätsel und hörst eine kurze Geschichte, in deinem eigenen Tempo. Du kannst starten, wann du willst, und auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch oder Niederländisch spielen.

Entdecke Málaga beim Spielen

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11 € für eine Person, 5 € pro Person für Gruppen ab vier Personen.

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Fakten geprüft im Oktober 2026.

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