
Bukarest wuchs von einem Fürstenhof an der Dâmbovița zu einer Hauptstadt, in der orthodoxe Kirchen, Paläste der Belle Époque und Kolosse aus kommunistischer Zeit nebeneinanderstehen, manchmal in derselben Straße. Zwischen den beiden Weltkriegen brachte ihr die Eleganz den Beinamen Klein-Paris ein. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.
10 spannende Fakten über Bukarest
- A first mention from Dracula's prince: the document usually cited as the first written mention of Bucharest is a charter issued on 20 September 1459 by Vlad III, the prince better known as Vlad the Impaler.
- A princely court in the old town: the ruins of the Old Princely Court, Curtea Veche, stand on the site of the residence built under Vlad III, right in the middle of today's old town.
- Das schwerste Gebäude der Welt: Der Parlamentspalast, 1984 unter Nicolae Ceaușescu begonnen, hat rund 1.100 Räume. Er gilt als schwerstes Gebäude der Erde und als größtes ziviles Verwaltungsgebäude der Welt.
- Ein Viertel, ausradiert: Um Platz für den Palast und seinen Boulevard zu schaffen, wurde in den 1980er-Jahren ein großer Teil des historischen Viertels Uranus abgerissen, und rund 40.000 Menschen mussten wegziehen.
- Kirchen auf Schienen: Um einige der bedrohten Kirchen zu retten, verschob der Ingenieur Eugeniu Iordăchescu sie auf Schienen an Stellen hinter neuen Wohnblocks. Die Kirche Mihai Vodă ist eine davon.
- An Arc de Triomphe of its own: Bucharest's triumphal arch on Kiseleff Road, in its granite form since 1936, recalls the interwar years when the city liked to compare itself with Paris.
- Ein Konzertsaal, bezahlt vom Volk: Das Rumänische Athenäum mit seiner Kuppel wurde 1888 eröffnet und zum Teil durch einen Spendenaufruf finanziert, der unter dem Motto Gebt einen Leu für das Athenäum stand.
- Ein Kloster mit griechischem Namen: Stavropoleos, 1724 vom griechischen Mönch Ioanikie Stratonikeas vollendet, hat seinen Namen vom griechischen Wort für Stadt des Kreuzes. Seine Bibliothek besitzt die größte Sammlung byzantinischer Musik in Rumänien.
- A bank turned bookshop: Cărturești Carusel fills an early 20th-century building on Lipscani Street that once housed the Chrissoveloni family's bank. After years of decay it was restored and reopened as a bookshop in 2015.
- History in a post office: the National Museum of Romanian History occupies the former Palace of the Post, designed by Alexandru Săvulescu. It holds a full plaster cast of Trajan's Column, the Romanian crown jewels and the Pietroasele treasure.
Dezember 1989: die Rede, die ein Regime beendete
On 21 December 1989, Nicolae Ceaușescu stepped onto the balcony of the Communist Party's Central Committee building to address a huge rally organised to show support for his regime after unrest in Timișoara. A few minutes into the speech, people in the crowd began to boo and whistle. Television cameras caught his confused face before the live broadcast was cut, and the moment was seen across the country. The next day, as protests filled the city, Ceaușescu and his wife Elena fled by helicopter from the roof of the same building. They were captured, tried by a military court and executed on 25 December. More than a thousand people were killed in the revolution across Romania. The square below the balcony is now Piața Revoluției, Revolution Square, with a memorial to the victims.
Was man in Bukarest essen sollte
- Sarmale: Kohlblätter mit Schweinehack und Reis, langsam gegart und mit Polenta und saurer Sahne serviert.
- Mici: kleine gegrillte Würstchen ohne Darm aus Hackfleisch mit Knoblauch und Gewürzen, dazu Senf und ein kühles Bier.
- Ciorbă de burtă: eine kräftige Kuttelsuppe, mit Essig gesäuert und mit saurer Sahne und Knoblauch verfeinert, ein Bukarester Klassiker.
- Papanași: frittierte Krapfen mit saurer Sahne und Beerenkonfitüre, ein Dessert, das locker für zwei reicht.
- Covrigi: brezelartige Teigkringel mit Körnern, warm verkauft in kleinen Bäckereien überall in der Stadt.
Gut zu wissen vor dem Besuch
- Den Parlamentspalast kannst du nur mit einer Führung besichtigen. Buche im Voraus und nimm deinen Reisepass oder Personalausweis mit.
- Die Altstadt rund um die Lipscani-Straße füllt sich abends mit Bars und Terrassen. Für einen ruhigen Moment geh in den Innenhof von Stavropoleos.
- Wenn du Grün suchst, fahr in den Norden zum König-Michael-I.-Park am Herăstrău-See, neben dem Dorfmuseum, einem Freilichtmuseum mit Bauernhäusern, Kirchen und Mühlen aus ganz Rumänien.
- Schloss Peleș in Sinaia, für König Carol I. am Fuß der Karpaten gebaut, ist mit dem Zug etwa zwei Stunden entfernt und ein schöner Tagesausflug.
Bukarest mit World City Trail entdecken
Unsere Schnitzeljagd in Bukarest macht aus diesen Sehenswürdigkeiten ein Spiel auf deinem Handy. Die Route verbindet 10 Stationen und dauert etwa drei Stunden, mit rund 44 Minuten Gehzeit, und zu den Stationen gehören das Nationalmuseum für Geschichte Rumäniens, die Klosterkirche Stavropoleos und die Buchhandlung Cărturești Carusel.
An jeder Station löst du ein Rätsel und hörst eine kurze Geschichte, in deinem eigenen Tempo. Du kannst starten, wann du willst, und auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Rumänisch spielen.
Die Schnitzeljagd in Bukarest spielen →
Fakten geprüft im Oktober 2026.
