Fakten über Hallstatt: Verborgene Juwelen, lokale Legenden und "Must do and see

Fun facts about Hallstatt

Hallstatt ist ein Ort mit wenigen hundert Einwohnern, eingezwängt zwischen einem steilen Berg und dem Hallstätter See, und doch hat er einem ganzen Abschnitt der europäischen Vorgeschichte seinen Namen gegeben. Seit Jahrtausenden wird im Berg über dem Ort Salz gewonnen, und dieses Salz hat fast alles bezahlt, was du siehst: die am Hang gestapelten Häuser, die zwei Kirchtürme und die Boote auf dem See. Hier sind die Fakten und Geschichten hinter dem berühmten Ausblick.

10 spannende Fakten über Hallstatt

  • Salz seit rund 7.000 Jahren: Die Salzgewinnung in Hallstatt reicht nach Schätzungen mehr als 7.000 Jahre zurück, und großer Bergbau im Inneren des Berges ist spätestens ab dem 14. Jahrhundert v. Chr. belegt. Das Bergwerk ist bis heute in Betrieb.
  • Eine Epoche, benannt nach einem Dorf: Die Hallstattkultur, die ältere Eisenzeit in Mitteleuropa von etwa 800 bis 450 v. Chr., ist nach dem Ort benannt, wegen der reichen Funde im Gräberfeld oberhalb von Hallstatt.
  • 980 Gräber, ausgegraben von einem Bergbeamten: Im November 1846 begann der Salinenbeamte Johann Georg Ramsauer, ein prähistorisches Gräberfeld im Hochtal über Hallstatt freizulegen. Bis 1863 öffneten er und sein Team 980 Gräber und hielten jedes einzelne schriftlich fest.
  • Europe's oldest wooden staircase: archaeologists from the Natural History Museum Vienna found a wooden staircase deep in the salt mine. Tree-ring dating shows its timber was felled in 1344 BC, making it the oldest known wooden staircase in Europe.
  • A room full of painted skulls: the graveyard could never be enlarged, so graves were reopened after 10 to 15 years and the bones moved to the bone house in St Michael's Chapel. It holds about 1,200 skulls, 610 of them painted with names and dates; the last was added in 1995.
  • Eine Leitung von 1607: Seit 1607 fließt Sole durch eine mehr als 30 Kilometer lange Leitung von Hallstatt zur Saline in Ebensee. Sie gilt als älteste Industriepipeline der Welt, und ihre Trasse ist heute ein beliebter Wanderweg.
  • Keine Straße bis 1890: Jahrhundertelang erreichte man Hallstatt nur per Boot oder über einen Saumpfad. Die Seestraße wurde 1890 gebaut, und dafür mussten sieben Häuser weichen. Der Durchgangsverkehr läuft seit 1966 durch einen Tunnel im Berg.
  • Welterbe seit 1997: Der Ort ist das Zentrum der Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein / Salzkammergut, die die UNESCO 1997 in die Welterbeliste aufgenommen hat.
  • A copy on the other side of the world: in 2012 a replica of Hallstatt's centre, complete with its market square and church tower, opened in Boluo County in the Chinese province of Guangdong.
  • Mit der Standseilbahn zum Salzberg: Die Salzbergbahn fährt vom Seeufer hinauf ins Hochtal des Salzbergwerks, wo die Aussichtsplattform Skywalk Welterbeblick hoch über den Dächern aus dem Fels ragt.

Der Mann im Salz

In 1734 miners clearing a collapsed gallery in the Kilbwerk section of the mine found a body embedded in rock salt, his clothes and shoes partly preserved. Nobody knew who he was. A monk declared him a Catholic miner who had died about 150 years earlier, and on 3 April 1734 he was buried in the village graveyard. Modern research tells a very different story: the man died around 350 BC, in a natural disaster that buried the valley and stopped mining there for a time. His body cannot be studied today. It may even lie among the bones in Hallstatt's bone house.

Was man in Hallstatt essen sollte

  • Reinanke: ein Fisch aus dem Hallstätter See, meist im Ganzen gebraten oder gegrillt und mit Kartoffeln serviert.
  • Saibling: aus den kalten, klaren Seen des Salzkammerguts, oft geräuchert und mit Kren und Brot gegessen.
  • Kasnocken: kleine Käsenocken mit knusprigen Röstzwiebeln, ein Klassiker der Hütten rund um den Dachstein.
  • Kaiserschmarrn: ein dicker, zerrissener Pfannkuchen mit Staubzucker, dazu Zwetschkenröster oder Apfelmus.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Hallstatt's train station is on the opposite shore of the lake. A small ferry carries passengers across to the village, which is the most scenic way to arrive.
  • Der Ort ist winzig und im Sommer zur Mittagszeit sehr voll. Komm früh am Morgen oder bleib bis zum Abend, um ihn ruhig zu erleben.
  • Die Führungen im Salzbergwerk und die Standseilbahn sind in der wärmeren Jahreshälfte in Betrieb. Prüfe also die Saison, bevor du deinen Besuch planst.
  • Vom nahen Obertraun fahren Seilbahnen auf den Dachstein zu den Dachstein-Eishöhlen und zur Aussichtsplattform 5fingers am Krippenstein.

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