
Trient liegt im Etschtal, rundum von Bergen umgeben, eine italienische Stadt, die bis zum Ersten Weltkrieg zu Österreich gehörte und das noch immer zeigt. Fast acht Jahrhunderte lang regierten hier Fürstbischöfe, und im 16. Jahrhundert fand hier eines der wichtigsten Treffen in der Geschichte der katholischen Kirche statt. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.
10 spannende Fakten über Trient
- Ein römischer Dreizack: Die Römer nannten den Ort Tridentum, ein Name, der oft mit den drei Hügeln ringsum in Verbindung gebracht wird, und der Neptun auf dem Brunnen der Piazza Duomo hält bis heute einen Dreizack.
- Fast 800 Jahre von Bischöfen regiert: 1027 übertrug Kaiser Konrad II. den Bischöfen von Trient die Herrschaft über das Gebiet, und das Fürstbistum bestand bis 1803.
- Das Konzil von Trient: Zwischen 1545 und 1563 trafen sich hier Bischöfe und Theologen in 25 Sitzungen, um auf die protestantische Reformation zu antworten. Ihre Beschlüsse prägten die katholische Kirche über Jahrhunderte.
- Eine Burg mit Kalender: Im Adlerturm des Castello del Buonconsiglio zeigen Fresken von etwa 1400 die Monate des Jahres, darunter eine der frühesten gemalten Schneeballschlachten der europäischen Kunst.
- Eine römische Stadt im Untergrund: Unter der Piazza Cesare Battisti kannst du in der archäologischen Stätte S.A.S.S. über ein Stück römische Straße gehen, vorbei an Resten von Häusern und den Mauern von Tridentum.
- Österreichisch bis 1918: Trient gehörte den größten Teil des 19. Jahrhunderts zum Habsburgerreich und wurde erst nach dem Ersten Weltkrieg italienisch.
- A patriot's last stand: Cesare Battisti, a Trento-born socialist who had sat in the Austrian parliament, fought for Italy in the First World War, was captured and was executed at the Castello del Buonconsiglio in 1916.
- Dante in an Austrian city: the Dante monument in the square in front of the station was unveiled in 1896, while Trento was still Austrian, as a statement of the city's Italian identity.
- Ein Museum in Bergform: Das MUSE, ein von Renzo Piano entworfenes und 2013 eröffnetes Wissenschaftsmuseum, hat eine gezackte Dachlinie, die die Gipfel rund um die Stadt aufnimmt.
- Sparkling wine with a famous name: in 1902 Giulio Ferrari began making sparkling wine in Trento by the classic method. Today the area's traditional-method sparkling wines are sold as Trentodoc.
Das Konzil von Trient
Why Trento? The city lay on the main road between Italy and the German lands, inside the Holy Roman Empire but south of the Alps, so both the pope and the emperor Charles V could accept it. The council opened in the Cathedral of San Vigilio in December 1545, moved to Bologna for a time, was suspended twice and only closed in December 1563. Its decrees defined Catholic teaching on the sacraments, the Bible and salvation, called for seminaries to train priests and set the tone of Catholic art and worship for the next centuries. Many of the later meetings were held in the church of Santa Maria Maggiore, a few minutes' walk from the cathedral.
Die Piazza Duomo und die bemalten Häuser
Piazza Duomo is Trento's main square, framed by the Romanesque Cathedral of San Vigilio, the battlemented Palazzo Pretorio with its civic tower and the 18th-century Neptune Fountain. On the corner with Via Belenzani, the Case Cazuffi-Rella are covered with 16th-century frescoes, and Via Belenzani itself is lined with Renaissance palaces, some of which also keep painted façades. In December the city's Christmas market fills nearby Piazza Fiera and Piazza Cesare Battisti.
Was man in Trient essen sollte
- Canederli: große Brotknödel mit Speck oder Käse, in Brühe oder mit zerlassener Butter serviert.
- Strangolapreti: Spinat-Brot-Nocken mit Butter und Salbei. Der Name bedeutet Priesterwürger, und es gibt mehrere Geschichten dazu.
- Polenta: ein Grundnahrungsmittel der Berge, mit Pilzen, Käse oder geschmortem Fleisch serviert.
- Apple strudel: Trentino is one of Italy's main apple-growing regions, and strudel shows the Austrian side of the local kitchen.
- Trentodoc und Teroldego: Probier den heimischen Schaumwein als Aperitivo oder den Teroldego Rotaliano, einen dunklen Rotwein, der gleich nördlich der Stadt wächst.
Gut zu wissen vor dem Besuch
- Eine kleine Seilbahn fährt vom Flussufer hinauf ins Dorf Sardagna, mit weitem Blick über Stadt und Tal.
- Die Fresken im Adlerturm sind meist nur bei einer Führung zu sehen, frag also beim Kauf deines Burgtickets danach.
- Der Gardasee und die Dolomiten sind beide bequem als Tagesausflug zu erreichen.
- Das MUSE ist ein guter Plan für einen Regentag, besonders mit Kindern.
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Fakten geprüft im Oktober 2026.
