Wissenswertes über Montpellier: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must do and see

Fun facts about Montpellier

Montpellier ist eine der wenigen großen französischen Städte ohne römische Wurzeln: Es entstand im Mittelalter und wurde schnell bekannt für seinen Handel, seine Gelehrten und vor allem seine Ärzte. Heute ist es eine lebendige Universitätsstadt nahe am Mittelmeer, mit einer weitgehend autofreien Altstadt und einigen der kühnsten modernen Bauten Frankreichs. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.

10 spannende Fakten über Montpellier

  • Eine junge Stadt für französische Verhältnisse: Montpellier taucht 985 zum ersten Mal in einer Urkunde auf, als der Graf von Melgueil hier einem Mann namens Guilhem Land überließ. Seine Nachkommen, die Familie Guilhem, regierten die Stadt über zwei Jahrhunderte lang.
  • Die älteste noch aktive medizinische Fakultät: Die Medizinische Fakultät erhielt 1220 ihre ersten Statuten, und die Universität Montpellier bezeichnet sie als älteste noch bestehende medizinische Fakultät der Welt.
  • Ein berühmter Student: Der Schriftsteller François Rabelais schrieb sich 1530 an der medizinischen Fakultät ein und hielt dort später Vorlesungen.
  • France's oldest botanical garden: the Jardin des Plantes was founded in 1593 under King Henri IV, so that medical students could learn about healing plants.
  • Ein König aus Montpellier: Jakob I. von Aragón, genannt der Eroberer, wurde hier 1208 geboren. Die Stadt gehörte zur Krone Aragón und dann zum Königreich Mallorca, bis sie 1349 an den König von Frankreich verkauft wurde.
  • The Egg: the Place de la Comédie is nicknamed l'Œuf because of its oval shape. Its Three Graces fountain, by the sculptor Étienne d'Antoine, was finished in 1776 but only set up on the square in 1797.
  • Ein Aquädukt auf zwei Bogenreihen: Von der Promenade du Peyrou, einer königlichen Terrasse aus dem 18. Jahrhundert mit einem Reiterstandbild Ludwigs XIV., zieht sich das Aquädukt Saint-Clément in Richtung Hügel. Es wurde Mitte des 18. Jahrhunderts gebaut, um Quellwasser in die Stadt zu bringen.
  • Eine Altstadt in Schildform: Das historische Zentrum heißt Écusson, das Wappenschild, wegen seines Umrisses auf der Karte, und die meisten seiner engen, hügeligen Gassen sind für den Verkehr gesperrt.
  • Klassizistisch, aber aus den 1980ern: Das Viertel Antigone des katalanischen Architekten Ricardo Bofill übernimmt Säulen, Giebel und große Plätze aus dem antiken Griechenland und reicht bis zum Fluss Lez.
  • Kostenlose Straßenbahn für Einheimische: Seit dem 21. Dezember 2023 fahren alle, die in der Metropole Montpellier wohnen, mit einem persönlichen Pass gratis mit Tram und Bus. Achte auf die Linien 3 und 4, deren Design der Modeschöpfer Christian Lacroix entworfen hat.

Montpellier und die Medizin

Montpellier's medical tradition is older than its university. In 1181 the lord of the town, Guilhem VIII, declared that anyone, wherever they came from, was free to teach medicine here. Physicians trained in Jewish and Arab learning worked in this busy Mediterranean trading town, and students followed. In 1220 a papal legate, Cardinal Conrad, gave the medical school its first statutes, and in 1289 Pope Nicholas IV founded the University of Montpellier. Since 1795 the faculty has occupied the former monastery and bishop's palace next to Saint-Pierre Cathedral, whose porch rests on two huge round pillars. Generations of doctors trained here, and Rabelais is still remembered with pride: by tradition, new graduates take their oath wearing a red robe named after him.

Was man in Montpellier essen sollte

  • Tielle sétoise: eine runde Pastete mit Tintenfisch in würziger Tomatensoße, aus dem nahen Sète und auf Märkten und in Bäckereien zu haben.
  • Bouzigues oysters and mussels: shellfish farmed in the Étang de Thau lagoon, best eaten at the water's edge.
  • Picpoul de Pinet: ein frischer Weißwein aus den Weinbergen rund um den Étang de Thau, der klassische Begleiter zu Austern.
  • Pélardon: a small, round goat's cheese from the Cévennes hills, eaten fresh or aged.
  • Grisettes de Montpellier: kleine runde Bonbons aus Honig und Lakritz, in Dosen als Souvenir verkauft.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Das Écusson ist hügelig und größtenteils Fußgängerzone, also trag bequeme Schuhe und fahr mit der Tram bis an seinen Rand.
  • The Musée Fabre, one of France's major fine art museums, stands on the Esplanade right next to the Place de la Comédie.
  • Die nächsten Strände, etwa in Palavas-les-Flots, sind vom Zentrum aus mit Bus oder Auto schnell erreicht.
  • Sète mit seinen Kanälen und dem Fischerhafen ist eine kurze Zugfahrt entfernt, und Saint-Guilhem-le-Désert und der Pont du Gard sind schöne Tagesausflüge mit dem Auto.

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