Wissenswertes über New Orleans: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und Muss-Aktivitäten

Fun facts about New Orleans

New Orleans war französisch, dann spanisch, dann wieder französisch, bevor es amerikanisch wurde, und jedes dieser Kapitel hat Spuren hinterlassen. Die Stadt hat der Welt den Jazz geschenkt, feiert den größten Karneval der USA und isst und trinkt wie kein anderer Ort im Land. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.

10 spannende Fakten über New Orleans

  • Eine französische Gründung: Die Stadt wurde 1718 von Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville gegründet und nach dem Herzog von Orléans benannt, der Frankreich damals als Regent regierte.
  • Ein French Quarter, von Spaniern gebaut: Louisiana fiel in den 1760er-Jahren an Spanien, und zwei große Brände 1788 und 1794 zerstörten den größten Teil der Altstadt. Was du heute im French Quarter siehst, mit Innenhöfen und eisernen Balkonen, entstand größtenteils in spanischer Zeit neu.
  • Hier wurde der Louisiana Purchase besiegelt: 1803 kauften die USA Louisiana von Napoleon, und die offizielle Übergabe fand im Cabildo statt, dem alten Rathaus neben der St. Louis Cathedral.
  • Die älteste Straßenbahnlinie der Welt: Die St.-Charles-Linie wurde 1835 eröffnet und ist die älteste ununterbrochen betriebene Straßenbahnlinie der Welt.
  • The birthplace of jazz: jazz grew up in New Orleans around 1900, out of brass bands, blues, ragtime and church music. Louis Armstrong was born here in 1901, and the city's airport is named after him.
  • Karneval mit Tradition: Die Mystick Krewe of Comus veranstaltete 1857 die erste thematische Mardi-Gras-Nachtparade. Heute ziehen in den Wochen vor der Fastenzeit Dutzende Krewes durch die Straßen und werfen Perlenketten, Becher und bemalte Kokosnüsse in die Menge.
  • Städte der Toten: Große Teile von New Orleans liegen auf oder unter dem Meeresspiegel, und die historischen Friedhöfe sind voller oberirdischer Grabhäuser. Der St. Louis Cemetery No. 1, angelegt 1789, ist der älteste erhaltene.
  • An official cocktail: in 2008 the Louisiana legislature named the Sazerac, made with rye whiskey, sugar, Peychaud's bitters and a rinse of absinthe, the official cocktail of New Orleans.
  • Kaffee und Krapfen seit 1862: Das Café du Monde am Rand des Jackson Square serviert seit 1862 Kaffee mit Zichorie und Beignets.
  • Eine Stadt, die zurückkam: Als beim Hurrikan Katrina 2005 die Deiche brachen, standen rund 80 Prozent der Stadt unter Wasser. Das French Quarter, auf höherem Grund nahe am Fluss gebaut, blieb weitgehend trocken.

Die Legende von Marie Laveau

Marie Laveau, born in 1801 and died in 1881, was a free woman of colour who worked as a hairdresser and became the city's most famous Voodoo priestess. Her clients, the story goes, ranged from servants to judges, and told her their secrets while she did their hair. Legend says she led great ceremonies by Bayou St John on St John's Eve. Her tomb in St Louis Cemetery No. 1 became a place of pilgrimage, and visitors began to scratch crosses into it in the hope of a wish being granted. The damage grew so serious that the cemetery can now only be visited on a guided tour.

Das French Quarter kurz erklärt

Das French Quarter, auch Vieux Carré, ist die ursprüngliche Stadt, die die Franzosen als Raster am Fluss anlegten. In seinem Herzen liegt der Jackson Square, der alte Exerzierplatz, mit der St. Louis Cathedral, einer der ältesten durchgehend genutzten Kathedralen der USA, flankiert vom Cabildo und dem Presbytère. Die Bourbon Street ist für Bars und Musik bekannt, die Royal Street ist ruhiger, mit Galerien, Antiquitätenläden und Straßenmusikern, und am Fluss entlang zieht sich der French Market.

Was man in New Orleans essen sollte

  • Beignets: quadratische, frittierte Krapfen unter einer dicken Schicht Puderzucker, am besten mit einem Café au lait aus Zichorienkaffee.
  • Gumbo: ein dicker Eintopf auf Basis einer dunklen Mehlschwitze, mit Meeresfrüchten oder Huhn und Wurst, serviert auf Reis.
  • Po'boy: a sandwich on crusty French bread with fried shrimp, oysters or roast beef. The most popular story links its name to a 1929 streetcar strike, when a sandwich shop fed the striking workers for free.
  • Muffuletta: ein riesiges rundes Sandwich mit italienischer Wurst, Käse und Olivensalat, erfunden im Central Grocery in der Decatur Street, das im Dezember 2024 nach Schäden durch Hurrikan Ida wiedereröffnet wurde.
  • Sazerac: try the city's official cocktail in one of the old hotel bars of the French Quarter.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Der Mardi Gras fällt je nach Osterdatum in den Februar oder März. Hotels sind Monate im Voraus ausgebucht, buche also früh, wenn du die Paraden sehen willst.
  • Die Sommer sind sehr heiß und schwül, und die atlantische Hurrikansaison dauert von Juni bis November. Frühling und Herbst sind die angenehmsten Reisezeiten.
  • Den St. Louis Cemetery No. 1 kannst du nur mit Führung besuchen, reserviere also im Voraus.
  • Fahr mit der St.-Charles-Straßenbahn in den Garden District, um die prächtigen Villen aus dem 19. Jahrhundert und den Lafayette Cemetery zu sehen.

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Fakten geprüft im Oktober 2026.

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