Was ist das Outdoor-Escape-Game in Bremen?
Das Outdoor-Escape-Game in Bremen ist ein Escape-Room, der in die Altstadt hinausverlegt wird: Du löst es auf dem Smartphone, und an jeder der 10 Stationen wartet ein Rätsel, das du durch genaues Hinsehen und logisches Denken knackst. Ihr legt 2,5 km zurück, seid 34 Minuten unterwegs und seid nach gut 3 Stunden fertig.
Rätsel hängen an der Schlachte am Weserufer, am Roland und an den Bremer Stadtmusikanten, am Dom St. Petri, in der Böttcherstraße und in den Gassen des Schnoor. Bremen eignet sich dafür gut, weil die Altstadt kompakt und flach ist, und die Wallanlagen, die dem alten Festungsring folgen, bringen zwischen den Steinplätzen einen grünen Abschnitt in die Strecke.
- Dauerca. 3 Std.
- Gehzeitca. 34 Min. · 2,5 km
- Stationen10
- SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch
Was du beim Escape-Game machst
Lösen
Knacke an jeder Station das Rätsel, indem du die Szene beobachtest und durchdenkst. Vorwissen über Bremen brauchst du nicht.
Umschauen
Die Hinweise stecken im Detail, von den Fassaden am Markt bis zu den Bronzefiguren vor dem Rathaus.
Gehen
Google Maps führt dich von Station zu Station, etwa 34 Minuten Fußweg auf 2,5 km.
Eigenes Tempo
Es gibt keinen Countdown. Nimm einen Hinweis, wenn du feststeckst, mach eine Kaffeepause und spiel später oder an einem anderen Tag weiter.
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So funktioniert es
- Online buchen Wähle die Anzahl der Spieler. Deine Buchungsnummer kommt sofort per E-Mail.
- App laden Lade die World City Trail App aus dem App Store oder von Google Play und gib deine Buchungsnummer ein.
- Spielen, wann du willst Starte, wann du bereit bist, geh in deinem Tempo und pausiere jederzeit. Kein Guide, kein fester Termin.
Für wen es sich lohnt
Freunde
Jedes Rätsel gibt der Runde etwas zu besprechen auf dem Weg zur nächsten Station, und niemand muss Bremen vorher kennen.
Paare
Eine gemeinsame Aufgabe, die euch vom Fluss bis zum Schnoor im Gespräch hält, ohne mitlaufende Uhr.
Teambuilding
Teams bis 5 Personen spielen auf ihren eigenen Handys, sodass Kolleginnen und Kollegen Rätsel aufteilen und Lösungen vergleichen können.
Gut zu wissen
- Nimm ein geladenes Smartphone mit mobilen Daten mit; eine Powerbank hilft.
- Am besten bei Tageslicht starten, damit du die Details siehst, nach denen die Rätsel fragen.
- Keine Eintrittskarten nötig: Alles spielt sich draußen an den Gebäuden ab. Besichtigungen innen sind optional und kosten extra.
- Familienfreundlich; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
- Nicht für Rollstuhlfahrer geeignet und mit Kinderwagen schwierig.
- Teams bis 5 Personen funktionieren am besten; größere Gruppen teilen sich auf, ein Ticket pro Spieler.
- Jeder Kauf unterstützt streunende Katzen und Hunde in Griechenland.
Rätselroute: von der Schlachte bis zum Schnoor
10 Stationen · ca. 34 Min. zu Fuß · Start: Schlachte · Ziel: Schnoor
Das erste Rätsel liegt an der Schlachte, der alten Hafenpromenade an der Weser, das nächste an der Anlegestelle Martinianleger. Danach geht es in die Böttcherstraße und auf den Marktplatz mit dem Roland, dann zu den Stadtmusikanten, dem Rathaus und dem Dom St. Petri. Anschließend führen die Wallanlagen zur Kunsthalle Bremen, und das letzte Rätsel liegt im Schnoor. Google Maps begleitet den Weg, in der App lässt sich die Reihenfolge ändern, und Eintrittskarten brauchst du für die Rätsel nicht.
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1SchlachteStart
Die Uferpromenade an der Weser war jahrhundertelang Bremens Hafen, an dem vor der Altstadt Waren be- und entladen wurden. Der Name soll von den Holzpfählen stammen, mit denen man früher das Ufer befestigte. Heute reihen sich hier Restaurants, Biergärten und festgemachte Schiffe.
2Martinianleger
Der Anleger ist nach der nahen Backsteinkirche Sankt Martini benannt, die im dreizehnten Jahrhundert am Weserufer gegründet wurde. Von hier starten Hafenrundfahrten und Ausflugsschiffe, und du blickst über das Wasser auf die Halbinsel Teerhof.
3Böttcherstraße
Der Kaffeekaufmann Ludwig Roselius ließ die kurze Gasse zwischen 1922 und 1931 in kühnem Backsteinstil umbauen, vieles davon nach Entwürfen des Bildhauers Bernhard Hoetger. Ein goldenes Relief markiert den Eingang, und zwischen zwei Dächern spielt ein Glockenspiel aus Meißener Porzellan, während Tafeln berühmte Ozeanbezwinger zeigen.
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4Marktplatz
Über Bremens Hauptplatz wacht der Roland, eine über fünf Meter hohe Steinfigur von 1404, die für die Rechte und Freiheit der Stadt steht. Der Legende nach bleibt Bremen frei, solange der Roland steht. Ein kleiner Stein mit Kreuz im Pflaster markiert die Stelle, an der die Giftmörderin Gesche Gottfried 1831 hingerichtet wurde.
5Bremer Stadtmusikanten
Die Bronze des Bildhauers Gerhard Marcks, 1953 neben dem Rathaus aufgestellt, zeigt Esel, Hund, Katze und Hahn aus dem Märchen der Brüder Grimm, übereinander stehend. Im Märchen kommen die vier nie in Bremen an. Wer die Vorderbeine des Esels umfasst, soll Glück haben, deshalb glänzen sie.
6Bremer Rathaus
Das gotische Rathaus entstand von 1405 bis 1410, die prächtige Fassade zum Markt kam von 1608 bis 1612 im Stil der Weserrenaissance hinzu. Zusammen mit dem Roland ist es seit 2004 UNESCO-Welterbe, und darunter liegt der Ratskeller, einer der ältesten Weinkeller Deutschlands.
7Bremer Dom St. Petri
Der Dom steht dort, wo Ende des achten Jahrhunderts die erste Kirche gebaut wurde, der heutige Bau wurde im elften Jahrhundert begonnen. Die beiden rund 98 Meter hohen Türme wurden bei einer Restaurierung im späten neunzehnten Jahrhundert vollendet. Nach Bremer Brauch müssen Männer, die mit 30 Jahren noch unverheiratet sind, die Domtreppe fegen, bis ein Kuss sie erlöst.
8Wallanlagen
Der Park folgt dem Verlauf der alten Stadtbefestigung und wurde ab 1802 vom Gartenkünstler Isaak Altmann angelegt, er zählt zu den ältesten öffentlichen Parks Deutschlands. Der zickzackförmige Stadtgraben zeichnet noch die früheren Bastionen nach, und über dem Wasser steht die Mühle am Wall von 1898.
9Kunsthalle Bremen
Das Kunstmuseum wird vom Kunstverein in Bremen getragen, einem 1823 gegründeten Bürgerverein, und sein Gebäude am Rand der Wallanlagen wurde 1849 eröffnet. Die Sammlung reicht von der Renaissance bis heute, mit französischen Impressionisten und Werken von Paula Modersohn-Becker.
10SchnoorZiel
Bremens ältestes Viertel ist ein Gewirr enger Gassen mit winzigen Häusern, viele aus dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert, in denen einst Fischer und Handwerker lebten. Schnoor ist Plattdeutsch für Schnur und soll auf die Seilmacher zurückgehen oder auf die Häuser, die wie Perlen an einer Schnur aufgereiht sind.
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Anonym (Verifizierter Besitzer) -
Tolle Infos, interessante Punkte und schöne Rätsel!
Anonym (Verifizierter Besitzer) -
Äußerst empfehlenswert!