Was ist der Stadtrundgang ohne Guide in Bremen?
Der Stadtrundgang ohne Guide in Bremen ist eine Führung, bei der die Erzählung aus dem Handy kommt: In der World City Trail App folgst du einer Route auf der Karte und hörst an jeder Station Geschichte, Legenden und Kurioses über den Ort, ohne Gruppe, der du hinterherläufst, und ohne Abfahrtszeit. Insgesamt sind es rund 3 Stunden; gelaufen wird davon 34 Minuten, auf 2,5 km mit 10 Stationen. Die Bremer Altstadt ist klein und flach, deshalb führt der Weg mühelos vom Fluss zu den Plätzen, durch den Park auf den alten Wällen und in die ältesten Gassen.
An der Schlachte hörst du, woher der Name angeblich stammt: von den Holzpfählen, die einst das Ufer befestigten. In der Böttcherstraße erklärt die Erzählung, wie der Kaffeekaufmann Ludwig Roselius die Gasse zwischen 1922 und 1931 in Backstein neu bauen ließ und warum sich zwischen zwei Dächern Tafeln drehen, während Porzellanglocken läuten. Auf dem Marktplatz gehört zum Roland von 1404 die Legende, dass Bremen frei bleibt, solange er steht, zu den Stadtmusikanten der Brauch mit den Vorderbeinen des Esels, und am Dom St. Petri erfährst du, warum unverheiratete Männer zum 30. Geburtstag die Domtreppe fegen.
- Dauerca. 3 Std.
- Gehzeitca. 34 Min. · 2,5 km
- Stationen10
- SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch
So läuft der Rundgang ab
Vor Ort zuhören
An jeder Station beginnt bei deiner Ankunft ein eigenes Kapitel: die Menschen hinter dem Bauwerk, die Ereignisse, die es erlebt hat, eine Legende und ein kleines Detail zum Entdecken. Jedes Kapitel kannst du auch auf dem Bildschirm lesen.
Der Karte folgen
Jede Etappe zur nächsten Station zeigt dir Google Maps. Die ganze Route misst 2,5 km, bei normalem Tempo rund 34 Minuten Gehzeit.
Anhalten, wann du willst
Kaffee, Mittagessen, ein Museum, das gar nicht geplant war: Die App merkt sich, wo du stehst, und du gehst später am Tag oder an einem anderen Tag weiter.
Essen und Einkaufen in der Nähe
Unterwegs schlägt die App Lokale und Geschäfte aus der Gegend vor. Du kannst auch an einer anderen Station anfangen oder die Reihenfolge ändern.
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So funktioniert es
- Online buchen Wähle die Anzahl der Personen. Deine Buchungsnummer kommt sofort per E-Mail.
- App laden Lade die World City Trail App aus dem App Store oder von Google Play und gib deine Buchungsnummer ein.
- Loslaufen, wann du willst Starte, wann du bereit bist, geh in deinem Tempo und pausiere jederzeit. Kein Guide, kein fester Termin.
Wem der Rundgang gefällt
Neugierige
Wer hat es gebaut, warum steht es hier, was bedeutet der Name: Die Erzählung beantwortet die Fragen, die eine Straßenecke aufwirft.
Familien und Paare
Die Kinder bekommen die Legenden, die Erwachsenen die Geschichte, und niemand muss sich beeilen.
Wer wiederkommt
Straßen, die du zu kennen glaubtest, bekommen eine Vergangenheit, sobald du hörst, was dort passiert ist.
Gut zu wissen
- Nimm ein geladenes Smartphone mit mobilen Daten mit; eine Powerbank hilft.
- Keine Eintrittskarten nötig: Alles spielt sich draußen an den Gebäuden ab. Besichtigungen innen sind optional und kosten extra.
- Familienfreundlich; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
- Nicht für Rollstuhlfahrer geeignet und mit Kinderwagen schwierig.
- Gruppen bis 5 Personen funktionieren am besten; größere Gruppen teilen sich auf, ein Ticket pro Person.
- Jeder Kauf unterstützt streunende Katzen und Hunde in Griechenland.
Vom Weserufer in den Schnoor: die Route
10 Stationen · ca. 34 Min. zu Fuß · Start: Schlachte · Ziel: Schnoor
Los geht es an der Schlachte, der alten Hafenpromenade an der Weser, und gleich danach am Martinianleger. Durch den goldenen Eingang der Böttcherstraße kommst du auf den Marktplatz mit dem Roland, danach zu den Bremer Stadtmusikanten, zum gotischen Rathaus und zum Dom St. Petri. Die Wallanlagen, ein ab 1802 entlang der alten Befestigung angelegter Park, führen zur Kunsthalle Bremen, und der Rundgang endet zwischen den kleinen Häusern im Schnoor. In der App kannst du anderswo beginnen oder die Reihenfolge ändern, und an keiner Station brauchst du eine Eintrittskarte.
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1SchlachteStart
Die Uferpromenade an der Weser war jahrhundertelang Bremens Hafen, an dem vor der Altstadt Waren be- und entladen wurden. Der Name soll von den Holzpfählen stammen, mit denen man früher das Ufer befestigte. Heute reihen sich hier Restaurants, Biergärten und festgemachte Schiffe.
2Martinianleger
Der Anleger ist nach der nahen Backsteinkirche Sankt Martini benannt, die im dreizehnten Jahrhundert am Weserufer gegründet wurde. Von hier starten Hafenrundfahrten und Ausflugsschiffe, und du blickst über das Wasser auf die Halbinsel Teerhof.
3Böttcherstraße
Der Kaffeekaufmann Ludwig Roselius ließ die kurze Gasse zwischen 1922 und 1931 in kühnem Backsteinstil umbauen, vieles davon nach Entwürfen des Bildhauers Bernhard Hoetger. Ein goldenes Relief markiert den Eingang, und zwischen zwei Dächern spielt ein Glockenspiel aus Meißener Porzellan, während Tafeln berühmte Ozeanbezwinger zeigen.
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4Marktplatz
Über Bremens Hauptplatz wacht der Roland, eine über fünf Meter hohe Steinfigur von 1404, die für die Rechte und Freiheit der Stadt steht. Der Legende nach bleibt Bremen frei, solange der Roland steht. Ein kleiner Stein mit Kreuz im Pflaster markiert die Stelle, an der die Giftmörderin Gesche Gottfried 1831 hingerichtet wurde.
5Bremer Stadtmusikanten
Die Bronze des Bildhauers Gerhard Marcks, 1953 neben dem Rathaus aufgestellt, zeigt Esel, Hund, Katze und Hahn aus dem Märchen der Brüder Grimm, übereinander stehend. Im Märchen kommen die vier nie in Bremen an. Wer die Vorderbeine des Esels umfasst, soll Glück haben, deshalb glänzen sie.
6Bremer Rathaus
Das gotische Rathaus entstand von 1405 bis 1410, die prächtige Fassade zum Markt kam von 1608 bis 1612 im Stil der Weserrenaissance hinzu. Zusammen mit dem Roland ist es seit 2004 UNESCO-Welterbe, und darunter liegt der Ratskeller, einer der ältesten Weinkeller Deutschlands.
7Bremer Dom St. Petri
Der Dom steht dort, wo Ende des achten Jahrhunderts die erste Kirche gebaut wurde, der heutige Bau wurde im elften Jahrhundert begonnen. Die beiden rund 98 Meter hohen Türme wurden bei einer Restaurierung im späten neunzehnten Jahrhundert vollendet. Nach Bremer Brauch müssen Männer, die mit 30 Jahren noch unverheiratet sind, die Domtreppe fegen, bis ein Kuss sie erlöst.
8Wallanlagen
Der Park folgt dem Verlauf der alten Stadtbefestigung und wurde ab 1802 vom Gartenkünstler Isaak Altmann angelegt, er zählt zu den ältesten öffentlichen Parks Deutschlands. Der zickzackförmige Stadtgraben zeichnet noch die früheren Bastionen nach, und über dem Wasser steht die Mühle am Wall von 1898.
9Kunsthalle Bremen
Das Kunstmuseum wird vom Kunstverein in Bremen getragen, einem 1823 gegründeten Bürgerverein, und sein Gebäude am Rand der Wallanlagen wurde 1849 eröffnet. Die Sammlung reicht von der Renaissance bis heute, mit französischen Impressionisten und Werken von Paula Modersohn-Becker.
10SchnoorZiel
Bremens ältestes Viertel ist ein Gewirr enger Gassen mit winzigen Häusern, viele aus dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert, in denen einst Fischer und Handwerker lebten. Schnoor ist Plattdeutsch für Schnur und soll auf die Seilmacher zurückgehen oder auf die Häuser, die wie Perlen an einer Schnur aufgereiht sind.
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Anonym (Verifizierter Besitzer) -
Genau das, was ich brauchte, um Bremen zu erkunden