Was ist der Stadtrundgang ohne Guide in Heidelberg?
Der Stadtrundgang ohne Guide in Heidelberg ist ein Spaziergang durch die Altstadt mit Audio-Erzählung auf dem Handy, ganz ohne Guide und ohne Gruppe. Plane etwa 3 Stunden ein: 38 Minuten davon gehst du, die Strecke ist 3 km lang, und an jeder der 10 Stationen bleibst du stehen und hörst die Geschichte des Ortes. Die Schlossruine hast du dabei fast die ganze Zeit im Blick.
In der Hauptstraße erzählt die Audiospur, warum das Haus zum Riesen aus Steinen eines Schlossturms gebaut sein soll, den französische Truppen gesprengt hatten. Auf dem Universitätsplatz geht es um die 1386 gegründete Universität, die älteste im heutigen Deutschland, und um die Inschrift Dem lebendigen Geist über der Neuen Universität. Am Marktplatz erinnert die Heiliggeistkirche an die Mauer, die über zwei Jahrhunderte lang Protestanten und Katholiken trennte, und an der Alten Brücke wartet der Brückenaffe mit dem Aberglauben, der sich um Reichtum und Wiederkommen dreht.
- Dauerca. 3 Std.
- Gehzeitca. 38 Min. · 3 km
- Stationen10
- SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch
Was du auf dem Rundgang machst
Zuhören
Jede Station schlägt ein Kapitel auf: Kurfürsten, Studenten, Brückenbauer und die Legenden, die Heidelberg über sie erzählt. Wer lieber liest, hat denselben Text auf dem Bildschirm.
Schlendern
Google Maps lotst dich von Station zu Station: 38 Minuten Gehzeit auf 3 km, ein guter Teil davon durch die Fußgängerzone der Hauptstraße.
Pause machen
Trink einen Kaffee auf dem Marktplatz oder fahr mit der Bergbahn hinauf zum Schloss und geh danach weiter, am selben Tag oder an einem anderen.
Essen und stöbern
Zu den Stationen gibt es Tipps für Lokale und Läden in der Nähe der Route. Wo du anfängst und in welcher Reihenfolge du weitergehst, legst du in der App fest.
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So funktioniert es
- Online buchen Wähle die Anzahl der Personen. Deine Buchungsnummer kommt sofort per E-Mail.
- App laden Lade die World City Trail App aus dem App Store oder von Google Play und gib deine Buchungsnummer ein.
- Loslaufen, wann du willst Starte, wann du bereit bist, geh in deinem Tempo und pausiere jederzeit. Kein Guide, kein fester Termin.
Für wen der Rundgang gedacht ist
Zum ersten Mal in Heidelberg
Ein Spaziergang fügt Universität, Kirchen und Brücke zu einem Bild der Stadt unterhalb des Schlosses zusammen.
Ein Tag in Heidelberg
3 Stunden reichen für die Altstadt, dann bleibt Zeit für das Schloss selbst oder den Philosophenweg am anderen Neckarufer.
Wer Gruppen meidet
In der Hauptstraße ist auch ohne Führungsgruppe genug los: Du bleibst stehen, wo dich etwas interessiert, und gehst weiter, wenn du willst.
Gut zu wissen
- Nimm ein geladenes Smartphone mit mobilen Daten mit; eine Powerbank hilft.
- Keine Eintrittskarten nötig: Alles spielt sich draußen an den Gebäuden ab. Besichtigungen innen sind optional und kosten extra.
- Familienfreundlich; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
- Nicht für Rollstuhlfahrer geeignet und mit Kinderwagen schwierig.
- Gruppen bis 5 Personen funktionieren am besten; größere Gruppen teilen sich auf, ein Ticket pro Person.
- Jeder Kauf unterstützt streunende Katzen und Hunde in Griechenland.
Der Rundgang Station für Station: Bismarckplatz, Universitätsplatz, Alte Brücke, Karlsplatz
10 Stationen · ca. 38 Min. zu Fuß · Start: Park am Bismarckplatz · Ziel: Karlsplatz
Die Erzählung beginnt im kleinen Park am Bismarckplatz, am westlichen Ende der Hauptstraße. Auf dem Weg nach Osten durch die Fußgängerzone kommen das Haus zum Riesen und das Kurpfälzische Museum, dann das Universitätsviertel mit Universitätsplatz und Jesuitenkirche. Am Marktplatz schwenkt der Rundgang nach Norden zum Neckar, wo der Brückenaffe am Fuß der Alten Brücke sitzt; zurück in der Altstadt liegen der Kornmarkt und zum Schluss der Karlsplatz direkt unter der Schlossruine. In der App wählst du eine andere erste Station oder eine andere Reihenfolge, und Eintritt verlangt keine Station.
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1Park am BismarckplatzStart
Die kleine Grünanlage am Bismarckplatz liegt am Westrand der Altstadt, direkt neben Heidelbergs größtem Knotenpunkt für Straßenbahnen und Busse. Der Platz ist nach Otto von Bismarck benannt, dem ersten Reichskanzler, und hier beginnt die Hauptstraße, eine der längsten Fußgängerzonen Deutschlands, die nach Osten in die Altstadt führt.
2Haus zum Riesen
Das barocke Palais an der Hauptstraße entstand in den Jahren nach 1700, als Heidelberg nach der Zerstörung durch französische Truppen wieder aufgebaut wurde. Der Überlieferung nach verwendete der Bauherr Steine vom gesprengten Dicken Turm des Schlosses, und seinen Namen verdankt das Haus der überlebensgroßen Figur an der Fassade.
3Kurpfälzisches Museum
Heidelbergs Museum für Kunst und Geschichte residiert im Palais Morass, einem barocken Stadtpalais, das um 1712 für einen Rechtsprofessor der Universität gebaut wurde. Zu den Sammlungen gehören Tilman Riemenschneiders geschnitzter Zwölfbotenaltar und ein Abguss des Unterkiefers des Homo heidelbergensis, der 1907 bei Heidelberg gefunden wurde.
4Universitätsplatz
Die Universität Heidelberg wurde 1386 von Kurfürst Ruprecht I. gegründet und ist die älteste Universität im heutigen Deutschland. Am Platz stehen die barocke Alte Universität, die Neue Universität von 1931, vor allem mit amerikanischen Spenden gebaut und mit der Inschrift Dem lebendigen Geist, sowie ein Löwenbrunnen.
5Jesuitenkirche
Der Bau der Jesuitenkirche begann 1712, als die katholischen Kurfürsten der Pfalz den katholischen Glauben in Heidelberg wieder stärkten. Ihre hohe Fassade aus rotem Neckarsandstein blickt auf einen ruhigen Platz im Universitätsviertel, der Glockenturm kam erst im Lauf des 19. Jahrhunderts dazu.
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6Marktplatz
Den Marktplatz beherrscht die gotische Heiliggeistkirche, Grablege der pfälzischen Kurfürsten, die über zwei Jahrhunderte lang durch eine Mauer zwischen Protestanten und Katholiken geteilt war. Zwischen ihren Strebepfeilern sind kleine Läden eingebaut, und gegenüber steht das Haus zum Ritter von 1592, eines der wenigen Häuser, die die Brände von 1693 überstanden.
7Brückenaffe
Der Bronzeaffe des Bildhauers Gernot Rumpf sitzt seit 1979 am altstädtischen Ende der Alten Brücke. Er erinnert an einen steinernen Affen, der einst am mittelalterlichen Brückenturm stand. Der Überlieferung nach bringt es Reichtum, seinen Spiegel zu berühren, und wer seine Finger berührt, kommt wieder nach Heidelberg.
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8Alte Brücke
Die Alte Brücke, offiziell Karl-Theodor-Brücke, wurde von 1786 bis 1788 unter Kurfürst Karl Theodor aus Stein gebaut, nachdem Eisgang die hölzerne Vorgängerin zerstört hatte. Das Brückentor mit seinen zwei weißen Türmen gehörte zur mittelalterlichen Stadtmauer. Deutsche Truppen sprengten die Brücke 1945, bis 1947 wurde sie wieder aufgebaut.
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9Kornmarkt
In der Mitte des früheren Getreidemarkts unterhalb des Schlosses steht eine barocke Marienstatue aus der Zeit um 1720, aufgestellt als Zeichen der katholischen Gegenreformation. Vom Platz hast du den klassischen Blick hinauf zur Schlossruine, und die Talstation der Bergbahn zum Schloss liegt ganz in der Nähe.
10KarlsplatzZiel
Der weite Platz am Ostende der Hauptstraße liegt direkt unterhalb des Schlosses und bietet einen der schönsten Blicke auf die Ruine aus der Altstadt. An seiner Seite steht das Palais Boisserée, in dem die Brüder Sulpiz und Melchior Boisserée im frühen 19. Jahrhundert ihre berühmte Sammlung altdeutscher Gemälde zeigten.
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