Was ist das Outdoor-Escape-Game in Heidelberg?
Das Outdoor-Escape-Game in Heidelberg ist ein Escape-Room ohne Dach: An jedem Wahrzeichen der Stadt steckt ein Rätsel, das du auf dem Handy öffnest und löst, indem du genau hinschaust und daraus schließt. Plane rund 2 Stunden ein, davon nur 30 Minuten Fußweg auf den 3 km, die die 10 Stationen verbinden.
Rätsel warten an der Alten Brücke über den Neckar und am bronzenen Affen daneben, auf dem Marktplatz vor der Heiliggeistkirche, an der Jesuitenkirche aus rotem Sandstein und auf dem Universitätsplatz, wo seit 1386 eine Universität steht. Jedes steht für sich, eine Geschichte verbindet sie nicht, und drei Hinweisstufen helfen, wenn eines sich sperrt. Die Altstadt macht es leicht: klein, überwiegend Fußgängerzone, und die Schlossruine bleibt im Blick.
- Dauerca. 2 Std.
- Gehzeitca. 30 Min. · 3 km
- Stationen10
- SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch
Was du beim Escape-Game machst
Vor Ort lösen
Knacke jedes Rätsel aus dem Wahrzeichen vor dir. Vorwissen über Heidelberg wird nicht erwartet.
Auf das Detail achten
Die Hinweise verstecken sich in den Fassaden aus rotem Sandstein, in Statuen, Inschriften und im Zuschnitt der Plätze.
Kurz gehen
Google Maps verbindet die Stationen: insgesamt nur 30 Minuten Fußweg auf 3 km.
Keine Uhr
Es läuft kein Countdown. Nimm einen Hinweis, mach Pause auf ein Getränk in der Altstadt und spiel später oder an einem anderen Tag weiter.
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So funktioniert es
- Online buchen Wähle die Anzahl der Spieler. Deine Buchungsnummer kommt sofort per E-Mail.
- App laden Lade die World City Trail App aus dem App Store oder von Google Play und gib deine Buchungsnummer ein.
- Spielen, wann du willst Starte, wann du bereit bist, geh in deinem Tempo und pausiere jederzeit. Kein Guide, kein fester Termin.
Für wen es sich lohnt
Freunde
Jedes Rätsel gibt der Gruppe auf dem Weg zum nächsten Platz etwas, worüber sie sich uneinig sein kann, und niemand muss die Stadt kennen.
Paare
Eine Aufgabe für zwei zwischen Universitätsviertel und Neckar, ohne Timer im Hintergrund.
Kollegen
Teams bis 5 Personen spielen auf ihren eigenen Handys, ein Betriebsausflug braucht also kaum Organisation.
Gut zu wissen
- Nimm ein geladenes Smartphone mit mobilen Daten mit; eine Powerbank hilft.
- Am besten bei Tageslicht starten, damit du die Details siehst, nach denen die Rätsel fragen.
- Keine Eintrittskarten nötig: Alles spielt sich draußen an den Gebäuden ab. Besichtigungen innen sind optional und kosten extra.
- Familienfreundlich; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
- Nicht für Rollstuhlfahrer geeignet und mit Kinderwagen schwierig.
- Teams bis 5 Personen funktionieren am besten; größere Gruppen teilen sich auf, ein Ticket pro Spieler.
- Jeder Kauf unterstützt streunende Katzen und Hunde in Griechenland.
Rätselroute: vom Bismarckplatz zum Karlsplatz
10 Stationen · ca. 30 Min. zu Fuß · Start: Park am Bismarckplatz · Ziel: Karlsplatz
Das erste Rätsel liegt im kleinen Park am Bismarckplatz am westlichen Rand der Altstadt, das letzte auf dem Karlsplatz unter dem Schloss. Dazwischen arbeitest du dich durch Haus zum Riesen, Kurpfälzisches Museum, Universitätsplatz, Jesuitenkirche, Marktplatz, Brückenaffe, Alte Brücke und Kornmarkt. Ein Start bei Tageslicht ist besser, denn die Rätsel liest du an den Gebäuden selbst ab, und Regen oder Wind macht das langsamer. Google Maps übernimmt die kurzen Wege, in der App stellst du die Reihenfolge um, und Eintrittskarten brauchst du auf der Route nicht.
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1Park am BismarckplatzStart
Die kleine Grünanlage am Bismarckplatz liegt am Westrand der Altstadt, direkt neben Heidelbergs größtem Knotenpunkt für Straßenbahnen und Busse. Der Platz ist nach Otto von Bismarck benannt, dem ersten Reichskanzler, und hier beginnt die Hauptstraße, eine der längsten Fußgängerzonen Deutschlands, die nach Osten in die Altstadt führt.
2Haus zum Riesen
Das barocke Palais an der Hauptstraße entstand in den Jahren nach 1700, als Heidelberg nach der Zerstörung durch französische Truppen wieder aufgebaut wurde. Der Überlieferung nach verwendete der Bauherr Steine vom gesprengten Dicken Turm des Schlosses, und seinen Namen verdankt das Haus der überlebensgroßen Figur an der Fassade.
3Kurpfälzisches Museum
Heidelbergs Museum für Kunst und Geschichte residiert im Palais Morass, einem barocken Stadtpalais, das um 1712 für einen Rechtsprofessor der Universität gebaut wurde. Zu den Sammlungen gehören Tilman Riemenschneiders geschnitzter Zwölfbotenaltar und ein Abguss des Unterkiefers des Homo heidelbergensis, der 1907 bei Heidelberg gefunden wurde.
4Universitätsplatz
Die Universität Heidelberg wurde 1386 von Kurfürst Ruprecht I. gegründet und ist die älteste Universität im heutigen Deutschland. Am Platz stehen die barocke Alte Universität, die Neue Universität von 1931, vor allem mit amerikanischen Spenden gebaut und mit der Inschrift Dem lebendigen Geist, sowie ein Löwenbrunnen.
5Jesuitenkirche
Der Bau der Jesuitenkirche begann 1712, als die katholischen Kurfürsten der Pfalz den katholischen Glauben in Heidelberg wieder stärkten. Ihre hohe Fassade aus rotem Neckarsandstein blickt auf einen ruhigen Platz im Universitätsviertel, der Glockenturm kam erst im Lauf des 19. Jahrhunderts dazu.
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6Marktplatz
Den Marktplatz beherrscht die gotische Heiliggeistkirche, Grablege der pfälzischen Kurfürsten, die über zwei Jahrhunderte lang durch eine Mauer zwischen Protestanten und Katholiken geteilt war. Zwischen ihren Strebepfeilern sind kleine Läden eingebaut, und gegenüber steht das Haus zum Ritter von 1592, eines der wenigen Häuser, die die Brände von 1693 überstanden.
7Brückenaffe
Der Bronzeaffe des Bildhauers Gernot Rumpf sitzt seit 1979 am altstädtischen Ende der Alten Brücke. Er erinnert an einen steinernen Affen, der einst am mittelalterlichen Brückenturm stand. Der Überlieferung nach bringt es Reichtum, seinen Spiegel zu berühren, und wer seine Finger berührt, kommt wieder nach Heidelberg.
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8Alte Brücke
Die Alte Brücke, offiziell Karl-Theodor-Brücke, wurde von 1786 bis 1788 unter Kurfürst Karl Theodor aus Stein gebaut, nachdem Eisgang die hölzerne Vorgängerin zerstört hatte. Das Brückentor mit seinen zwei weißen Türmen gehörte zur mittelalterlichen Stadtmauer. Deutsche Truppen sprengten die Brücke 1945, bis 1947 wurde sie wieder aufgebaut.
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9Kornmarkt
In der Mitte des früheren Getreidemarkts unterhalb des Schlosses steht eine barocke Marienstatue aus der Zeit um 1720, aufgestellt als Zeichen der katholischen Gegenreformation. Vom Platz hast du den klassischen Blick hinauf zur Schlossruine, und die Talstation der Bergbahn zum Schloss liegt ganz in der Nähe.
10KarlsplatzZiel
Der weite Platz am Ostende der Hauptstraße liegt direkt unterhalb des Schlosses und bietet einen der schönsten Blicke auf die Ruine aus der Altstadt. An seiner Seite steht das Palais Boisserée, in dem die Brüder Sulpiz und Melchior Boisserée im frühen 19. Jahrhundert ihre berühmte Sammlung altdeutscher Gemälde zeigten.
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linda Wellnitz (Verifizierter Besitzer) -
Er gab einen guten Überblick über Heidelberg und seine Geschichte.