
Berlin hat sich öfter neu erfunden als fast jede andere europäische Hauptstadt: preußische Residenz, Reichshauptstadt, 28 Jahre lang durch eine Mauer geteilt und seit 1990 Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands. Ein großer Teil dieser Geschichte ist in die Straßen geschrieben, von Einschusslöchern an alten Fassaden bis zu einer doppelten Pflastersteinreihe, die zeigt, wo die Mauer einst verlief. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.
10 spannende Fakten über Berlin
- A gate in no man's land: the Brandenburg Gate was built between 1788 and 1791 to a design by Carl Gotthard Langhans. When the Wall went up in 1961, it ended up inside the border zone, and it only reopened to pedestrians on 22 December 1989.
- Ein Gespann, das nach Paris ging: 1806 ließ Napoleon die Quadriga, den Bronzewagen von Johann Gottfried Schadow auf dem Tor, nach Paris bringen. Nach seiner Niederlage kehrte sie 1814 nach Berlin zurück.
- A parliament under glass: the Reichstag building was completed in 1894. After reunification, Norman Foster gave it a new glass dome, and since 1999 it has been home to the Bundestag. From the dome's spiral ramps you can look down towards the debating chamber.
- Ein Gebäude in Stoff gehüllt: Im Sommer 1995 verhüllten die Künstler Christo und Jeanne-Claude den gesamten Reichstag zwei Wochen lang mit silbrigem Stoff, und Millionen Menschen kamen, um ihn zu sehen.
- Ein Boulevard, benannt nach Bäumen: Die ersten Lindenreihen wurden im 17. Jahrhundert auf dem Weg vom Stadtschloss zum Tiergarten gepflanzt, und noch heute säumen Linden die Mittelpromenade von Unter den Linden.
- Germany's tallest structure: the TV Tower on Alexanderplatz is 368 metres tall and opened on 3 October 1969. When sunlight hits its steel sphere, it reflects in the shape of a cross, which Berliners nicknamed the Pope's revenge.
- A little man at the lights: East Berlin's pedestrian lights show the Ampelmännchen, a figure in a hat designed by the traffic psychologist Karl Peglau in 1961. He survived reunification and has become a city mascot.
- Die Heimat der Currywurst: Herta Heuwer gilt als Erfinderin der würzigen Currysoße, die sie 1949 an ihrem Imbissstand in Charlottenburg kreierte.
- Ein Feld aus 2.711 Stelen: Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, entworfen vom Architekten Peter Eisenman, wurde 2005 südlich des Brandenburger Tors eröffnet. Du kannst es von allen Seiten aus betreten.
- Ich bin ein Berliner: Am 26. Juni 1963 sprach US-Präsident John F. Kennedy diese Worte vor einer riesigen Menschenmenge am Rathaus Schöneberg in West-Berlin.
Die Nacht, in der die Mauer fiel
Am Abend des 9. November 1989 verkündete SED-Politbüromitglied Günter Schabowski auf einer live übertragenen Pressekonferenz, dass DDR-Bürger nun frei reisen dürften. Auf die Frage, ab wann die Regelung gelte, blätterte er in seinen Notizen und sagte, nach seiner Kenntnis sofort. Tatsächlich sollte sie erst am nächsten Tag beginnen, mit geordneten Visaanträgen. Tausende Ost-Berliner machten sich sofort auf den Weg zu den Grenzübergängen. An der Bornholmer Straße öffnete der diensthabende Offizier angesichts der wachsenden Menge und ohne klare Befehle spät in der Nacht den Schlagbaum. Wenige Stunden später standen und tanzten Menschen auf der Mauer vor dem Brandenburger Tor. Weniger als ein Jahr danach, am 3. Oktober 1990, war Deutschland wiedervereinigt.
Was man in Berlin essen sollte
- Currywurst: geschnittene Schweinswurst mit Curry-Ketchup, mit oder ohne Darm bestellt und meist im Stehen mit Pommes gegessen.
- Döner kebab: Berlin's Turkish community made the döner sandwich, stuffed with salad and sauce, one of the city's favourite street foods.
- Pfannkuchen: der mit Marmelade gefüllte Krapfen, den man im übrigen Deutschland Berliner nennt. In Berlin heißt er einfach Pfannkuchen.
- Eisbein: gekochte, gepökelte Schweinshaxe, traditionell mit Sauerkraut und Erbspüree serviert.
- Berliner Weisse: ein leichtes, säuerliches Weizenbier, oft mit einem Schuss Himbeer- oder Waldmeistersirup serviert.
Gut zu wissen vor dem Besuch
- Der Besuch der Reichstagskuppel ist kostenlos, aber du musst dich vorher online anmelden und einen Lichtbildausweis mitbringen.
- Das Pergamonmuseum ist wegen einer langen Sanierung geschlossen und soll ab 2027 schrittweise wieder öffnen. Plane deinen Besuch auf der Museumsinsel also mit den anderen Museen.
- Das deutlichste Bild der geteilten Stadt bekommst du an der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, wo ein Stück Mauer und der Grenzstreifen erhalten sind.
- Potsdam, with Frederick the Great's Sanssouci Palace and its terraced gardens, is an easy day trip by S-Bahn or regional train.
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