
Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens, steigt vom Hafen hinauf zu einem ummauerten Viertel auf dem Hügel, das pisanische Baumeister vor 700 Jahren befestigten. Phönizier, Römer, Pisaner, Aragonesen und das Haus Savoyen haben ihre Spuren hinterlassen, und am Stadtrand leben rosa Flamingos in den Lagunen. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.
10 spannende Fakten über Cagliari
- Eine phönizische Gründung: Die Stadt begann als phönizischer Handelsposten am Golf, später von den Römern Karalis genannt, und ist eine der ältesten Städte Sardiniens.
- Nach ihrer Burg benannt: Auf Sardisch heißt die ganze Stadt Casteddu, die Burg, nach dem ummauerten Viertel Castello auf dem Hügel.
- Two Pisan towers: the Torre di San Pancrazio, built in 1305, and the Torre dell'Elefante, built in 1307, guarded the gates of Castello. Look up at the Elephant Tower and you will see the small marble elephant that gave it its name.
- Eine Terrasse für die Aussicht: Die Bastione di Saint Remy, eine prächtige Treppe mit Terrasse auf der alten Stadtmauer, wurde 1896 entworfen und 1902 eingeweiht. Sie ist nach dem Baron von Saint-Rémy benannt, dem ersten piemontesischen Vizekönig Sardiniens.
- Kanzeln für eine andere Kathedrale: Die beiden geschnitzten Kanzeln der Kathedrale von Cagliari schuf Meister Guglielmo im 12. Jahrhundert für den Dom von Pisa. Pisa schickte sie 1312 nach Cagliari.
- Eine Krypta voller Märtyrer: Unter der Kathedrale hat das Heiligtum der Märtyrer 179 Nischen mit Reliquien, die im 17. Jahrhundert gefunden und als die frühchristlicher Märtyrer verehrt wurden.
- Eine römische Arena im Fels: Das Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. wurde größtenteils aus dem Kalksteinhang gehauen, und seine Ränge sind noch zu sehen.
- Flamingos in der Stadt: Rosa Flamingos leben in den Salzwiesen von Molentargius zwischen dem Zentrum und dem Strand von Poetto und brüten dort, in Sichtweite von Wohnblocks.
- Eine Verbindung nach Buenos Aires: Spanische Seeleute verehrten die Madonna von Bonaria, deren Statue der Legende nach 1370 in Cagliari an Land gespült wurde. Die Gründer von Buenos Aires benannten ihre Siedlung nach der Madonna des Buen Aire, einer Verehrung, die sie mit dem Heiligtum teilt.
- Stone giants: the Giants of Mont'e Prama, stone warriors and archers from Sardinia's prehistoric Nuragic civilisation, were found in a field near Cabras in 1974. Several are on show in Cagliari's National Archaeological Museum.
The legend of the Devil's Saddle
At the eastern end of Poetto beach rises a headland with a dip in its ridge, called the Sella del Diavolo, the Devil's Saddle. Legend says that Lucifer and his demons wanted to take the beautiful gulf for themselves. God sent the archangel Michael and his angels to defend it, and in the battle Lucifer was thrown from his horse. His saddle fell into the sea and turned to stone. Since then the bay has been known as the Golfo degli Angeli, the Gulf of the Angels. A footpath crosses the headland to old watchtowers and views over the city and the gulf.
The festival of Sant'Efisio
Efisio was a Roman soldier who, according to tradition, became a Christian and was put to death at Nora, south of Cagliari, in 303. In the 1650s plague struck the city, and the townspeople vowed that if it ended they would carry the saint's statue to the place of his martyrdom every year. The first procession took place on 1 May 1657, and it has been held ever since. Each 1 May thousands of people in traditional Sardinian costume, decorated ox carts and riders accompany the statue through the streets before it sets out for Nora, returning a few days later.
Was man in Cagliari essen sollte
- Fregola mit Venusmuscheln: kleine geröstete Kügelchen aus Grießnudelteig, mit Muscheln und etwas Tomate gekocht, ein typisches Gericht aus Cagliari.
- Culurgiones: pralle Teigtaschen mit Kartoffeln, Pecorino und Minze, verschlossen mit einem Zopfmuster, das wie eine Ähre aussieht.
- Bottarga: getrockneter, gesalzener Meeräschenrogen, über Spaghetti gerieben oder hauchdünn mit Olivenöl.
- Seadas: ein frittiertes Teigstück mit Frischkäsefüllung, mit Honig beträufelt und heiß als Dessert serviert.
- Mirto: ein dunkler Likör aus Myrtenbeeren, eiskalt zum Abschluss des Essens.
Gut zu wissen vor dem Besuch
- Öffentliche Aufzüge verbinden die unteren Viertel mit Castello und ersparen dir einen steilen Aufstieg.
- Geh bei Sonnenuntergang zur Bastione di Saint Remy, um über Dächer, Hafen und Lagunen zu blicken.
- Poetto beach is a short bus ride from the centre, and the path over the Devil's Saddle starts at its eastern end.
- Die Ruinen von Nora, einer phönizischen und römischen Stadt am Meer, sind ein bequemer Halbtagesausflug südlich der Stadt.
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Fakten geprüft im Oktober 2026.
