Fakten über Madrid: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must do and see

Fun facts about Madrid

Madrid became Spain's capital almost by chance, when King Philip II moved his court here in 1561, and it has been growing into the role ever since. Today it is a city of grand boulevards and tiny tapas bars, of three world-class art museums a short walk apart, and of late evenings that make dinner at ten feel early. Here are the facts and stories behind it.

10 spannende Fakten über Madrid

  • Hauptstadt seit 1561: Philipp II. verlegte den Königshof von Toledo in das damals eher bescheidene Städtchen. Abgesehen von einer kurzen Phase zwischen 1601 und 1606, als der Hof in Valladolid saß, ist Madrid seitdem Hauptstadt.
  • The centre of Spain's roads: a plaque in the pavement of the Puerta del Sol, in front of the old Royal Post Office, marks Kilómetro Cero, the point from which Spain's national radial roads are measured.
  • A bear and a strawberry tree: Madrid's coat of arms shows a bear reaching up to a madroño, a strawberry tree. The bronze version by Antonio Navarro Santafé, weighing about 20 tonnes, has stood in the Puerta del Sol since 1967.
  • Das älteste Restaurant der Welt: Sobrino de Botín, wenige Schritte von der Plaza Mayor entfernt, öffnete 1725 und gilt laut Guinness-Buch der Rekorde als ältestes noch betriebenes Restaurant.
  • Ein Platz für Märkte, Stierkämpfe und Prozesse: Die Plaza Mayor wurde 1619 nach Plänen von Juan Gómez de Mora fertiggestellt. Hier fanden Märkte, Stierkämpfe, königliche Feste und Prozesse der Inquisition statt, und nach Bränden wurde sie mehrmals neu aufgebaut.
  • Ein Palast mit mehr als 3.000 Räumen: Der Königspalast hat rund 3.418 Räume und über 135.000 Quadratmeter Nutzfläche und ist damit der größte Königspalast Westeuropas. Er entstand, nachdem die alte Festung Alcázar an Heiligabend 1734 abgebrannt war, und dient heute für Staatsakte, nicht als Wohnsitz.
  • Ein goldenes Dreieck der Kunst: Prado, Thyssen-Bornemisza und Reina Sofía liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.
  • Eine Landschaft auf der Welterbeliste: 2021 nahm die UNESCO den Paseo del Prado und den Retiro-Park gemeinsam als Landschaft des Lichts auf, eine von Bäumen gesäumte Achse aus Museen, Brunnen und Gärten, die ab dem 16. Jahrhundert angelegt wurde.
  • A monument to the devil: in the Retiro stands the Fountain of the Fallen Angel, Ricardo Bellver's sculpture of Lucifer tumbling from heaven, inaugurated in 1885. It is often called one of the very few public monuments in the world dedicated to the devil.
  • Goya at the door: Mariano Benlliure's bronze statue of Francisco de Goya, unveiled in 1902, stands outside the Prado's north entrance, the Puerta de Goya. Inside, the museum holds the world's largest collection of his work, including the dark and haunting Black Paintings.

Warum Madrilenen Katzen genannt werden

Madrid begann als Mayrit, eine Festung, die Muhammad I., Emir von Córdoba, im 9. Jahrhundert auf dem Höhenrücken errichten ließ, auf dem heute der Königspalast steht; ein Stück ihrer Mauer ist unterhalb der Almudena-Kathedrale erhalten. 1085 eroberte König Alfons VI. von Kastilien die Stadt. Der Legende nach kletterte während der Belagerung ein junger Soldat nur mit seinem Dolch die steile Mauer hinauf und griff so geschickt in die Fugen zwischen den Steinen, dass seine Kameraden riefen, er sehe aus wie eine Katze. Oben pflanzte er das christliche Banner auf, und seine Familie nahm den Namen Gato an. Seitdem werden gebürtige Madrilenen, am besten mit Eltern und Großeltern, die ebenfalls hier geboren sind, gatos genannt.

Was man in Madrid essen sollte

  • Cocido madrileño: ein lange geschmorter Kichererbseneintopf, der in Gängen serviert wird, zuerst die Brühe mit feinen Nudeln, dann Kichererbsen und Gemüse, dann das Fleisch.
  • Bocadillo de calamares: frittierte Tintenfischringe in einem knusprigen Brötchen, der klassische Snack aus den Bars rund um die Plaza Mayor.
  • Chocolate con churros: dicke heiße Schokolade zum Eintunken von frittiertem Spritzgebäck. Die Chocolatería San Ginés in einer Passage an der Calle Arenal serviert sie seit 1894.
  • Callos a la madrileña: Kutteln, geschmort mit Chorizo, Blutwurst und Paprika, ein traditionelles Wintergericht in alten Tavernen.
  • Vermut: In Madrid ist Wermut vom Fass mit Olive und Orangenscheibe ein Ritual vor dem Mittagessen, besonders sonntags rund um den Flohmarkt El Rastro.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Der Königspalast kann wegen offizieller Anlässe kurzfristig schließen, also schau am Besuchstag auf der Website von Patrimonio Nacional nach.
  • Zum Sonnenuntergang lohnt sich der Tempel von Debod, ein altägyptischer Tempel, den Ägypten Spanien schenkte und der 1972 in einem Park nahe dem Königspalast wieder aufgebaut wurde.
  • Toledo und Segovia sind einfache Tagesausflüge: Beide erreichst du mit dem Hochgeschwindigkeitszug in rund einer halben Stunde.

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Fakten geprüft im Oktober 2026.

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