Fakten über Lüttich: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must do and see

Fun facts about Liège

Acht Jahrhunderte lang gehörte Lüttich zu keinem Königreich: Es war die Hauptstadt eines eigenen Staates, regiert von Fürstbischöfen. Diese Vergangenheit prägt die Stadt an der Maas bis heute, vom Palast und den Kirchen bis zum hartnäckigen Stolz auf ihre Freiheit. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.

10 spannende Fakten über Lüttich

  • A state ruled by bishops: from 980 until 1795, Liège was the capital of a prince-bishopric, an independent principality governed by its bishops. Their palace on Place Saint-Lambert now houses the city's courts.
  • A cathedral that vanished: the great Cathedral of Saint Lambert was torn down by the city's revolutionaries in the 1790s. Saint Paul's became the cathedral instead, and its treasury keeps a golden reliquary given by Charles the Bold, the duke who had sacked Liège.
  • 374 Stufen steil nach oben: Die Montagne de Bueren, eine 1881 fertiggestellte Treppe, führt von der Straße Hors-Château hinauf in Richtung Zitadelle. Sie ist nach Vincent de Bueren benannt, einem der Anführer der 600 Franchimontois.
  • Ein bemalter gotischer Himmel: Die Stiftskirche Saint-Jacques entstand als Benediktinerabtei, die 1015 gegründet wurde. Ihr gotisches Kirchenschiff hat ein reich bemaltes Gewölbe, während der Westbau noch romanisch ist.
  • Charlemagne on horseback: a bronze statue of Charlemagne by Louis Jehotte was unveiled on Boulevard d'Avroy in 1868. Around its base stand six of his ancestors, among them Pepin of Herstal, named after a town just downstream from Liège.
  • The Perron, symbol of freedom: the column on Place du Marché stands for the city's liberties. After crushing Liège in 1468, Charles the Bold had it carried off to Bruges, and it only came back after his death. The Three Graces on top were designed by Jean Del Cour in 1697.
  • A city honoured by France: Liège's forts held up the German army in August 1914, and France awarded the city the Legion of Honour. The café liégeois, coffee with ice cream and whipped cream, is said to have been renamed in Paris in its honour.
  • Maigret's creator was born here: Georges Simenon was born in Liège in 1903 and grew up in the Outremeuse district.
  • The oldest of cycling's classics: Liège–Bastogne–Liège, first raced in 1892, is known as La Doyenne, the old lady.
  • A station without walls: Santiago Calatrava's Liège-Guillemins station, opened in 2009, is covered by a vast arched roof of white steel and glass.

1468: Karl der Kühne und die 600 Franchimontois

1468 erhob sich Lüttich erneut gegen den Herzog von Burgund. Karl der Kühne zog gegen die Stadt und zwang den französischen König Ludwig XI., ihn zu begleiten. In einer Nacht Ende Oktober schlichen sich einige hundert Männer aus der Gegend von Franchimont, die als die 600 Franchimontois in Erinnerung blieben, ins feindliche Lager, um den Herzog und den König zu töten. Sie wurden entdeckt, und fast alle kamen ums Leben. Danach ließ Karl Lüttich plündern und niederbrennen. Die Stadt erholte sich, doch sie hat diese Nacht nie vergessen: Die Montagne de Bueren trägt bis heute den Namen eines ihrer Anführer.

Outremeuse und Tchantchès kurz erklärt

Auf der anderen Flussseite liegt Outremeuse, ein Arbeiterviertel, das sich gern als freie Republik bezeichnet. Sein Held ist Tchantchès, eine Puppe mit Mütze und geflickter Kleidung, die für den frechen, herzlichen Geist Lüttichs steht. Im Viertel steht eine Statue von ihm, und Puppentheater bringen ihn bis heute auf die Bühne. Jedes Jahr um den 15. August feiert Outremeuse sein großes Volksfest, mit Umzügen, Musik und reichlich Péket.

Was man in Lüttich essen sollte

  • Gaufre de Liège: eine dichte Hefewaffel mit Hagelzucker, der im Eisen karamellisiert. Am besten warm vom Straßenstand.
  • Boulets à la liégeoise: große Fleischbällchen in einer süßsauren Sauce mit Sirop de Liège, meist mit Pommes frites serviert.
  • Salade liégeoise: grüne Bohnen, Kartoffeln und Speck, warm mit Essig und Zwiebeln angemacht.
  • Sirop de Liège: ein dunkler, klebriger Aufstrich aus eingekochten Birnen und Äpfeln, zu Brot oder Käse.
  • Péket: der örtliche Wacholderschnaps, in kleinen Gläsern serviert und rund um den 15. August reichlich getrunken.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Sonntagvormittags zieht sich der Markt La Batte an den Kais der Maas entlang, mit Essen, Blumen, Kleidung und vielem mehr.
  • Den schönsten Blick hast du, wenn du die Montagne de Bueren hinaufsteigst und durch die Coteaux de la Citadelle weitergehst, terrassierte Gärten mit Wegen und Aussichtspunkten über den Dächern.
  • The Grand Curtius museum, in a Renaissance mansion on the river, covers the region's art and history in one visit.
  • Maastricht und Aachen erreichst du bequem mit dem Zug, und Spa, der Ort, der allen Heilbädern ihren Namen gab, ist ein schöner Tagesausflug.

Lüttich mit World City Trail entdecken

Unsere Schnitzeljagd in Lüttich macht aus diesen Sehenswürdigkeiten ein Spiel auf deinem Handy. Die Route verbindet 10 Stationen und dauert etwa drei Stunden, davon rund 54 Minuten zu Fuß, vorbei an Orten wie der Kathedrale, der Stiftskirche Saint-Jacques, der Statue Karls des Großen und dem Aquarium-Muséum.

An jeder Station löst du ein Rätsel und hörst eine kurze Geschichte, in deinem eigenen Tempo. Du kannst starten, wann du willst.

Entdecke Lüttich beim Spielen

Verwandle die Sehenswürdigkeiten in diesem Artikel in eine selbstgeführte Schnitzeljagd, die du auf deinem Smartphone spielst.

11 € für eine Person, 5 € pro Person für Gruppen ab vier Personen.

Das Abenteuer in Lüttich ansehen →

Die Schnitzeljagd in Lüttich spielen →

Fakten geprüft im Oktober 2026.

Warenkorb
Nach oben scrollen