
In Bern wird die Schweiz regiert, und doch sieht die Altstadt noch fast so aus wie vor Jahrhunderten: Sandsteinlauben, bemalte Brunnen und ein mittelalterlicher Zeitglockenturm, alles auf einer schmalen Halbinsel in einer Schlaufe der schnellen, grünen Aare. Die gesamte Altstadt ist UNESCO-Welterbe. Hier sind die Fakten und Geschichten, die die Stadt besonders machen.
10 spannende Fakten über Bern
- Eine Stadt aus Stein: 1405 fegte ein Brand durch das damals überwiegend hölzerne Bern und zerstörte die meisten Gebäude. Wiederaufgebaut wurde mit dem grünlich-grauen Sandstein, der der Altstadt bis heute ihre Farbe gibt.
- A clock show since 1530: the Zytglogge started out as the city's western gate in the early 13th century. Its astronomical clock, built by Kaspar Brunner between 1527 and 1530, still sets a parade of moving figures in motion shortly before every hour.
- A gate that became a prison: the Käfigturm marked the town's western edge from 1256. The town prison moved into it after the fire of 1405, the tower was rebuilt between 1641 and 1644, and it held prisoners until 1897.
- Einstein's miracle year: Albert Einstein worked at the Swiss patent office in Bern from 1902 to 1909. In 1905, while living in a small flat at Kramgasse 49, he published his special theory of relativity. The flat is now a museum, the Einsteinhaus.
- Switzerland's tallest church tower: the tower of Bern Minster rises to 100.6 metres. Building work on the church began in 1421, but the tower was only finished in 1893.
- Ein Brunnen, der Kinder frisst: Auf dem Kornhausplatz zeigt der Kindlifresserbrunnen einen Unhold, der in ein Kind beißt, während weitere Kinder in seinem Sack warten. Er gehört zu den bemalten Figurenbrunnen, die in den 1540er-Jahren in der Altstadt aufgestellt wurden, mehrere davon vom Bildhauer Hans Gieng.
- Kilometerlange Lauben: Die überdachten Arkaden entlang der Hauptgassen, die Lauben, sind zusammen rund sechs Kilometer lang, sodass du auch bei Regen trocken bummeln kannst.
- Eine Schokoladenstadt: Rodolphe Lindt erfand 1879 in Bern die Conche, die Maschine, die Schokolade zartschmelzend macht. 1908 schuf Theodor Tobler ebenfalls in Bern die Toblerone.
- Ein Zwiebelmarkt im November: Am vierten Montag im November füllt der Zibelemärit die Gassen mit Ständen voller Zwiebelzöpfe und Knoblauch, mit Zwiebelkuchen und mit Kindern, die Konfetti werfen.
- Eine der ersten Welterbestätten der Schweiz: Die Berner Altstadt kam 1983 auf die UNESCO-Liste, als eine der ersten drei Stätten des Landes.
Warum Bern die Stadt der Bären ist
Duke Berthold V of Zähringen founded Bern in 1191 on a rocky spur inside a tight bend of the Aare. Legend says he promised to name the new town after the first animal he killed on a hunt in the surrounding forest, and it was a bear. True or not, the bear has been the city's emblem ever since, and you will spot it on fountains, the Zytglogge and the red-and-yellow Bernese flag. Live bears came later: in 1513 soldiers returning from the Battle of Novara brought one home as war booty. In 1857 the bears moved to a pit at the eastern end of the Old Town, and in 2009 they got the BärenPark, a much larger wooded enclosure running down to the river.
Das Bundeshaus kurz erklärt
Switzerland's constitution does not name a capital. Bern has been the seat of the federal government since 1848 and calls itself the Bundesstadt, the federal city. The domed Federal Palace, finished in 1902, houses both chambers of parliament and the Federal Council, the seven-member government. In front, the fountain on the Bundesplatz shoots up 26 jets of water, one for each canton.
Was man in Bern essen sollte
- Berner Platte: eine riesige Platte mit gekochtem und geräuchertem Fleisch und Würsten, dazu Sauerkraut, Bohnen und Kartoffeln, am besten an einem kalten Tag.
- Rösti: grated potatoes fried into a golden cake. It started out as a farmers' breakfast in the canton of Bern and is now served with almost everything.
- Zibelechueche: ein würziger Zwiebelkuchen, das ganze Jahr erhältlich, aber zum Zibelemärit im November überall.
- Berner Haselnusslebkuchen: weicher Lebkuchen mit Haselnüssen, oft mit einem weißen Zuckerbären verziert.
- Ovomaltine: Das Malzgetränk mit Schokolade wurde 1904 von der Firma Wander in Bern lanciert.
Gut zu wissen vor dem Besuch
- Im Sommer laufen Einheimische die Aare hinauf, springen hinein und lassen sich bis zum Marzilibad treiben. Die Strömung ist stark und das Wasser kalt: Schwimm nur, wenn du sicher bist, und nutze die markierten Ausstiege.
- Den klassischen Postkartenblick auf Altstadt und Münster hast du vom Rosengarten, zu dem du vom BärenPark hinaufgehst.
- Du kannst den Münsterturm besteigen und über die Dächer schauen; an klaren Tagen siehst du die Berner Alpen.
- Thun mit seinem Schloss am See ist mit dem Zug rund 20 Minuten entfernt, Interlaken weniger als eine Stunde.
Bern mit World City Trail entdecken
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An jeder Station löst du ein Rätsel und hörst eine kurze Geschichte, in deinem eigenen Tempo. Du kannst starten, wann du willst.
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Fakten geprüft im Oktober 2026.
