Fakten über Heidelberg: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must Do and See

Fun facts about Heidelberg

Heidelberg ist eine Universitätsstadt am Neckar, mit einer Schlossruine aus rotem Sandstein über den Dächern und bewaldeten Hügeln an beiden Ufern. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Stadt weitgehend unbeschadet, und im 19. Jahrhundert machte ihre Ruine sie zum Symbol der deutschen Romantik. Hier sind die Fakten und Geschichten, die sie besonders machen.

10 spannende Fakten über Heidelberg

  • Germany's oldest university: Heidelberg University was founded in 1386 by Elector Palatine Ruprecht I, which makes it the oldest university in present-day Germany.
  • Ein zweimal zerstörtes Schloss: Französische Truppen sprengten und verbrannten 1689 und 1693, im Pfälzischen Erbfolgekrieg, große Teile des Heidelberger Schlosses. 1764 setzte ein Blitz die wiederhergestellten Teile in Brand, und seitdem ist es eine Ruine.
  • Ein Fass so groß wie ein Zimmer: Das Große Fass im Schlosskeller, 1751 für Kurfürst Karl Theodor gebaut, fasste rund 220.000 Liter Wein. Auf ihm wurde sogar eine Tanzfläche errichtet.
  • Ein Affe mit Spiegel: An der Alten Brücke sitzt der Brückenaffe, eine Bronze von Gernot Rumpf aus dem Jahr 1979. Er erinnert an eine Affenfigur, die schon im 15. Jahrhundert an der Brücke stand. Der Überlieferung nach bringt es Reichtum, den Spiegel zu berühren, und wer die Finger berührt, kehrt nach Heidelberg zurück.
  • Eine Brücke für die Ewigkeit: Die Alte Brücke, offiziell Karl-Theodor-Brücke, wurde von 1786 bis 1788 aus Stein gebaut und ersetzte frühere Holzbrücken, die Hochwasser und Eis immer wieder beschädigt hatten.
  • Studenten hinter Gittern: Von 1778 bis 1914 sperrte die Universität randalierende Studenten in ihren eigenen Studentenkarzer. Die Insassen bedeckten die Wände mit Zeichnungen, Namen und Versen, die bis heute zu sehen sind.
  • A chocolate with a message: the Heidelberger Studentenkuss, the 'student kiss', comes from Café Knösel, opened by Fridolin Knösel in 1863. Students used it to pass discreet notes to young women.
  • Mark Twain war hier: Der amerikanische Schriftsteller verbrachte 1878 einige Zeit in Heidelberg und beschrieb die Studenten und ihre Mensuren in Bummel durch Europa (1880).
  • Ein 600.000 Jahre alter Kiefer: Ein menschlicher Unterkiefer, der 1907 in einer Sandgrube in Mauer bei Heidelberg gefunden wurde, gab dem Homo heidelbergensis seinen Namen, einer frühen Menschenart.
  • A library taken to Rome: in 1623, during the Thirty Years' War, the famous Bibliotheca Palatina was carried off from Heidelberg and given to the Pope. Only part of it has come back, including a large group of German manuscripts returned in 1816.

Die Legende von Perkeo

Opposite the Great Tun stands a wooden figure of Perkeo, the barrel's legendary guardian. His real name was Clemens Pankert, a jester of very small stature from Salorno in South Tyrol, who served Elector Charles III Philip in the 18th century. Legend says that when he was asked whether he could empty the giant barrel on his own, he answered in Italian 'Perché no?', 'Why not?', and the phrase became his name. He is said to have drunk wine every day since childhood, and the story goes that when a doctor finally told him to drink water instead, he did so and died the next day.

Das Schloss und die Romantiker

Im frühen 19. Jahrhundert verliebten sich Dichter und Maler in die Schlossruine über dem Neckar. Clemens Brentano und Achim von Arnim gaben einen großen Teil ihrer berühmten Volksliedsammlung Des Knaben Wunderhorn heraus, während sie in Heidelberg lebten, und Joseph von Eichendorff studierte hier. Ein französischer Emigrant, Graf Charles de Graimberg, kämpfte jahrzehntelang für den Erhalt der Ruine und hielt sie in Zeichnungen fest. An einigen Sommerabenden im Jahr wird das Schloss rot angestrahlt und ein Feuerwerk steigt über dem Fluss auf, zur Erinnerung an die Brände von 1689 und 1693.

Was man in Heidelberg essen sollte

  • Heidelberger Studentenkuss: eine mit Schokolade überzogene Praline in Papier mit einem Studentenpaar darauf, bis heute in Heidelberg hergestellt.
  • Spargel: weißer Spargel aus der Gegend um das nahe Schwetzingen, im Frühjahr mit Schinken, neuen Kartoffeln und Sauce hollandaise.
  • Flammkuchen: ein dünner, knuspriger Fladen mit Crème fraîche, Zwiebeln und Speck, verbreitet am ganzen Oberrhein.
  • Wine from the Bergstraße: Heidelberg's own hillsides belong to the Badische Bergstraße wine area, known for Riesling and Pinot.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Die Bergbahn fährt vom Kornmarkt hinauf zum Schloss und weiter auf den Königstuhl; der obere Abschnitt mit historischen Wagen stammt von 1907.
  • For the classic view of the old town, the bridge and the castle, cross the river and climb the Philosophers' Walk, ideally in the late afternoon.
  • Das Schwetzinger Schloss mit seinem Schlossgarten ist ein einfacher Halbtagesausflug, und im Sommer fahren Schiffe den Neckar hinauf, vorbei an Burgen auf den Hügeln.

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Fakten geprüft im Oktober 2026.

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