
Dijon was the capital of the Valois Dukes of Burgundy, who for more than a century ran one of the richest courts in Europe from here. Their palace, their churches and the half-timbered streets around them still make up the centre, and the city's name travels the world on jars of mustard. Here are the facts and stories behind it.
10 spannende Fakten über Dijon
- Ein Herzogtum reicher als manches Königreich: Von 1363 bis 1477 regierten vier Valois-Herzöge von Dijon aus: Philipp der Kühne, Johann Ohnefurcht, Philipp der Gute und Karl der Kühne. Unter Philipp dem Guten reichten ihre Länder bis nach Flandern und Holland.
- A palace that became a town hall: the Palace of the Dukes and Estates of Burgundy now houses both Dijon's city hall and the Musée des Beaux-Arts, where the carved tombs of Philip the Bold and John the Fearless are on display.
- Ein Turm mit 316 Stufen: Der Tour Philippe le Bon, erbaut zwischen 1450 und 1460, ragt 46 Meter über den Herzogspalast. Auf den Turm kommst du nur mit einer Führung, und an klaren Tagen reicht der Blick bis zu den Weinbergen südlich der Stadt.
- Eine tausendjährige Krypta: Unter der Kathedrale Saint-Bénigne liegt die Krypta einer 1016 geweihten Abteikirche, die Abt Wilhelm von Volpiano um das Grab des heiligen Benignus errichten ließ. Die gotische Kirche darüber entstand zwischen 1280 und 1325 und ist seit 1792 Kathedrale.
- Eine Eule, die Glück bringt: Eine kleine Eule an einer Ecke der Kirche Notre-Dame wird mit der linken Hand, der Seite des Herzens, gestreichelt, während man sich etwas wünscht. Nachdem ein Vandale sie im Januar 2001 mit einem Hammer beschädigt hatte, war sie nach wenigen Wochen repariert.
- Gargoyles that never drained a drop: the gargoyles on Notre-Dame's façade are purely decorative. Legend says the originals were taken down in the 13th century after one fell and killed a moneylender; the ones you see today were carved between 1880 and 1882.
- A mustard recipe, not a protected origin: in 1856 Jean Naigeon replaced vinegar with verjuice, the sour juice of unripe grapes, giving Dijon mustard its sharp taste. Since a 1937 decree, 'Dijon mustard' describes a method, so it can be made anywhere, and most of the seed now comes from Canada.
- Ein Getränk, benannt nach einem Bürgermeister: Der Kir, weißer Aligoté mit einem Schuss Crème de Cassis, ist nach Kanonikus Félix Kir benannt, einem Priester, der von 1945 bis 1968 Bürgermeister von Dijon war und ihn bei offiziellen Empfängen ausschenken ließ.
- A centre on the World Heritage List: since 2015 the historic centre of Dijon has been part of the UNESCO site 'Climats, terroirs of Burgundy', together with around 1,250 named vineyard plots on the slopes south of the city.
- Geburtsort von Gustave Eiffel: Der Ingenieur hinter dem Eiffelturm wurde 1832 in Dijon geboren. Auch der Bildhauer François Rude, berühmt für das Marseillaise-Relief am Pariser Triumphbogen, kam 1784 hier zur Welt.
Der Jacquemart und seine Familie
Dijon's best-known story is told by a clock. In 1382, after a campaign against rebel Flemish towns, Philip the Bold's troops sacked Kortrijk and carried off its clock, complete with a bell and a figure that struck the hours. It was set up on Notre-Dame in Dijon in 1383, and the iron bell-striker came to be called Jacquemart. Local tradition says the people of Dijon felt sorry for the lonely bachelor, so in 1651 he was given a wife, Jacqueline. A son, Jacquelinet, followed around 1714 to strike the half-hours, and a daughter, Jacquelinette, in 1884 to strike the quarters. The whole family is still at work high on the church's façade.
Was man in Dijon essen sollte
- Moutarde de Dijon: Die Läden im Zentrum verkaufen neben dem Klassiker Dutzende Senfsorten mit Aromen, und ein Glas ist das einfachste Mitbringsel.
- Bœuf bourguignon: Rindfleisch, langsam in rotem Burgunder geschmort, mit Zwiebeln, Pilzen und Speck.
- Œufs en meurette: pochierte Eier in Rotweinsoße mit Speck und Zwiebeln, die klassische burgundische Vorspeise.
- Jambon persillé: Schinken in Petersiliengelee, wie eine Terrine aufgeschnitten und traditionell zu Ostern gegessen.
- Pain d'épices and Kir: Dijon's spiced honey bread is sold in thick loaves, and a Kir is the obvious aperitif before dinner.
Gut zu wissen vor dem Besuch
- Die Herzogsgräber stehen im Musée des Beaux-Arts im Palast. Plane mindestens ein bis zwei Stunden ein und schau vorher auf die Website, da Säle manchmal wegen Arbeiten geschlossen sind.
- Die Cité internationale de la gastronomie et du vin wurde 2022 in einem ehemaligen Krankenhaus südlich des Zentrums eröffnet, mit Ausstellungen über französische Küche und Burgunderwein, Läden und Restaurants.
- Les Halles, the covered market, is at its liveliest on market mornings, especially on Saturdays. It's the place to buy cheese, mustard and charcuterie.
- Die Weinberge der Côte de Nuits beginnen direkt südlich der Stadt, und Beaune mit seinem berühmten Hospiz ist nur eine kurze Zugfahrt entfernt.
Dijon mit World City Trail entdecken
Unsere Schnitzeljagd in Dijon macht aus diesen Sehenswürdigkeiten ein Spiel auf deinem Handy. Die Route verbindet 10 Stationen und dauert etwa zwei Stunden, davon rund 25 Minuten zu Fuß: der Jardin des Cloches, die Porte Guillaume, die Kathedrale Saint-Bénigne und die Place François Rude.
An jeder Station löst du ein Rätsel und hörst eine kurze Geschichte, in deinem eigenen Tempo. Du kannst starten, wann du willst, und auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch oder Niederländisch spielen.
Die Schnitzeljagd in Dijon spielen →
Fakten geprüft im Oktober 2026.
