20 interessante Fakten über Würzburg: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must Do and See

Fun facts about Würzburg

Würzburg wurde jahrhundertelang von Fürstbischöfen regiert, die in großem Stil bauten, und ist von Weinbergen umgeben, die bis an den Main reichen. Ein großer Teil der Altstadt wurde 1945 zerstört und sorgfältig wiederaufgebaut, doch ihr größter Schatz, die Residenz, kam mit ihrem berühmten Treppenhaus unversehrt davon. Hier sind die Fakten und Geschichten, die Würzburg besonders machen.

10 spannende Fakten über Würzburg

  • Ein Schloss auf der Welterbeliste: Die Würzburger Residenz, ab 1720 für die Fürstbischöfe nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut, ist seit 1981 UNESCO-Welterbe.
  • Das größte Deckenfresko, das je gemalt wurde: Über dem Treppenhaus der Residenz malte Giovanni Battista Tiepolo 1752 und 1753 ein Fresko von rund 600 Quadratmetern, das die vier damals in Europa bekannten Erdteile zeigt.
  • Ein Gewölbe ohne Stützen: Neumann überdeckte das Treppenhaus mit einem einzigen Gewölbe von 18 mal 30 Metern, und es hielt stand, als das Schloss beim Luftangriff vom 16. März 1945 brannte.
  • Hier wurden die Röntgenstrahlen entdeckt: Am 8. November 1895 entdeckte der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen in seinem Labor an der Universität Würzburg die X-Strahlen. 1901 erhielt er den ersten Nobelpreis für Physik.
  • Wein auf einer Brücke: Die Alte Mainbrücke entstand zwischen 1473 und 1543, um 1730 kamen 12 Heiligenfiguren hinzu. An Sommerabenden kauft man sich ein Glas Frankenwein und trinkt es auf der Brücke.
  • Eine Flasche wie eine Feldflasche: Frankenwein kommt im Bocksbeutel, einer flachen, bauchigen Flasche, die rechtlich den Weinen der Region und wenigen anderen vorbehalten ist.
  • Zwei mittelalterliche Weingüter, die Menschen helfen: Das 1316 gegründete Bürgerspital und das 1576 gegründete Juliusspital sind Stiftungen, die bis heute Pflegeheime betreiben, teils finanziert durch ihre Weinberge.
  • A Romanesque giant: at 103 metres long, St Kilian's Cathedral is considered the fourth-largest Romanesque church in Germany. Its nave collapsed in the winter of 1946, and rebuilding was finished in 1967.
  • A sculptor who became mayor: Tilman Riemenschneider, the great late-Gothic woodcarver, was mayor of Würzburg in 1520 and 1521. After he sided with the rebels in the Peasants' War of 1525, he was imprisoned and tortured.
  • An Irish patron saint: Würzburg's patron is St Kilian, an Irish missionary, and the city celebrates him every July with the Kiliani festival.

Die Legende vom heiligen Kilian

Tradition says that in the late 7th century three Irish monks, Kilian, Colman and Totnan, came to Würzburg to preach. Kilian baptised the local duke, Gozbert, but then told him that his marriage to Geilana, his brother's widow, was against Church law. While the duke was away, Geilana had the three monks murdered, around the year 689, and their bodies hidden. Their relics were later found, and in 752 they were moved into the city's cathedral. Today the skulls of the three saints are kept in the cathedral, and Kilian's name is everywhere in Würzburg, from churches to the July festival.

Die Residenz kurz erklärt

Die Fürstbischöfe hatten lange in der Festung auf dem Berg jenseits des Flusses gewohnt. 1720 begann Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn ein neues Schloss in der Stadt, und Balthasar Neumann, damals ein junger Ingenieur, wurde sein Baumeister. Der Bau war 1744 im Wesentlichen fertig, die Ausstattung dauerte noch Jahrzehnte. Innen führt das Treppenhaus hinauf zum Weißen Saal und zum Kaisersaal, wo Tiepolo weitere Fresken malte. Hinter dem Schloss liegt der Hofgarten mit Terrassen an der alten Stadtbefestigung.

Was man in Würzburg essen sollte

  • Silvaner: die klassische Rebsorte Frankens, trocken und erdig, im Bocksbeutel oder glasweise in den Weinstuben.
  • Meefischli: kleine Fische aus dem Main, im Ganzen frittiert und mit Brot und einem Glas Wein gegessen.
  • Blaue Zipfel: fränkische Bratwürste, in einem Sud aus Essig und Zwiebeln gegart, der ihre Haut bläulich färbt.
  • Schäufele: Schweineschulter mit Kruste aus dem Ofen, meist mit Kartoffelklößen und Soße.
  • Zwiebelkuchen und Federweißer: Zwiebelkuchen mit teilweise vergorenem neuem Wein, ein Herbstklassiker zur Lesezeit.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Einige Räume der Residenz sind nur mit Führung zu sehen. Der Hofgarten hinter dem Schloss ist frei zugänglich.
  • Steig zur Festung Marienberg hinauf, um den besten Blick auf Brücke, Fluss und Kirchtürme zu haben, besonders am späten Nachmittag.
  • On the Marktplatz, look for the copies of Riemenschneider's Adam and Eve on the portal of the Marienkapelle. The originals are in the Museum für Franken.
  • Würzburg ist der nördliche Endpunkt der Romantischen Straße und lässt sich gut mit Rothenburg ob der Tauber verbinden.

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