Fakten über Siena: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must do and see

Fun facts about Siena

Siena was Florence's great rival in the Middle Ages, and after the Black Death of 1348 it never had the money to modernise. That is why its brick palaces, steep lanes and shell-shaped square look much as they did 700 years ago, and why its historic centre has been a UNESCO World Heritage Site since 1995. Here are the facts and stories that make the city special.

10 spannende Fakten über Siena

  • Ein Platz in Muschelform: Die Piazza del Campo fällt zum Rathaus hin ab und ist in neun Felder geteilt, eine Erinnerung an die Regierung der Neun, die Siena von 1287 bis 1355 regierte.
  • Ein Turm, benannt nach einem Verschwender: Die Torre del Mangia, erbaut zwischen 1338 und 1348, ist nach ihrem ersten Glöckner benannt, Giovanni di Balduccio, genannt Mangiaguadagni, der Gewinnfresser. Rund 400 Stufen führen nach oben.
  • Ein Dom, der größer werden sollte: Im 14. Jahrhundert begann Siena, seinen Dom so zu erweitern, dass die bestehende Kirche nur noch das Querschiff gewesen wäre. Der Schwarze Tod von 1348 stoppte die Arbeiten, und die unvollendete Wand, der Facciatone, steht bis heute neben dem Dom.
  • Ein Boden, zu kostbar zum Betreten: Der Domboden besteht aus 56 Marmorintarsien, die über mehrere Jahrhunderte entstanden. Meist ist er zum Schutz abgedeckt und nur wenige Wochen im Jahr ganz zu sehen.
  • Der Brunnen der Freude: Die Fonte Gaia auf dem Campo schuf Jacopo della Quercia, vollendet 1419. Der heutige Brunnen ist eine Kopie aus dem 19. Jahrhundert, die verwitterten Originale stehen in Santa Maria della Scala.
  • The world's oldest bank: Banca Monte dei Paschi di Siena, founded in 1472, is considered the oldest bank in the world still in operation.
  • A lesson in good government: in the town hall, Ambrogio Lorenzetti's frescoes of Good and Bad Government, painted in 1338–1339, show what a well-run city and a badly run one look like.
  • Sons of Remus: legend says Siena was founded by Senius and Aschius, the sons of Remus, which is why statues of the she-wolf feeding twins appear all over town. The city's black-and-white coat of arms, the Balzana, is linked to the colours of their horses.
  • Ein Gemälde, durch die Straßen getragen: Als Duccio 1311 seine Maestà für den Hochaltar fertigstellte, trugen die Sienesen sie in einer Prozession von seiner Werkstatt zum Dom. Heute ist sie im Dommuseum.
  • Eine Schutzpatronin Europas: Die heilige Katharina von Siena, 1347 hier geboren, ist Schutzpatronin Italiens und Europas. Ihr Kopf wird als Reliquie in der Basilika San Domenico aufbewahrt.

Der Palio, richtig erzählt

Twice a year, on 2 July and 16 August, the Piazza del Campo becomes a racetrack. Siena is divided into 17 contrade, city districts with their own flags, animals and churches, and ten of them race in each Palio. The square is covered with earth, the jockeys ride bareback, and the race lasts three laps and about 90 seconds. A horse can win without its rider, because the horse, not the jockey, is what counts. The days before are full of trial races, processions and the blessing of each horse inside its contrada's church. The winning contrada receives the drappellone, a painted silk banner, and celebrates for weeks.

Santa Maria della Scala kurz erklärt

Opposite the cathedral stands Santa Maria della Scala, one of the oldest hospitals in Europe. For centuries it cared for the sick, abandoned children and pilgrims walking the Via Francigena to Rome, and it worked as a hospital until the late 20th century. Today it is a museum. In its Pellegrinaio, the pilgrims' hall, frescoes from the 1440s show everyday scenes of hospital life, from washing patients to caring for foundlings.

Was man in Siena essen sollte

  • Panforte: ein fester, gewürzter Kuchen aus Honig, Nüssen und kandierten Früchten, der bis ins Mittelalter zurückreicht.
  • Ricciarelli: weiche Mandelkekse mit Puderzucker, als lokale Spezialität geschützt.
  • Pici: dicke, von Hand gerollte Nudeln, oft mit Knoblauch-Tomaten-Sauce oder mit Käse und Pfeffer.
  • Cinta senese: cured meats from a local breed of pig with a white band around its body, shown in Lorenzetti's frescoes in the town hall.
  • Chianti Classico: Das Weingebiet beginnt direkt nördlich von Siena, lokale Rotweine findest du also auf jeder Karte.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Der Domboden ist nur wenige Wochen im Jahr aufgedeckt, meist im Sommer und Frühherbst, also prüfe die Termine, wenn du ihn sehen willst.
  • An Palio-Tagen ist das Zentrum überfüllt. Wenn du lieber von einem Balkon oder einer Tribüne als mitten auf dem Platz zuschauen willst, buche Monate im Voraus.
  • Der Aufstieg auf die Torre del Mangia ist auf kleine Gruppen begrenzt, in der Hochsaison musst du also mit Wartezeiten rechnen.
  • Das historische Zentrum ist für den meisten Verkehr gesperrt, also parke außerhalb der Mauern und geh zu Fuß oder nimm die Rolltreppen in die Stadt.

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Fakten geprüft im Oktober 2026.

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