Fakten über Carcassonne: Versteckte Juwelen, lokale Legenden und "Must do and see

Fun facts about Carcassonne

Carcassonne's Cité, a hilltop fortress ringed by two lines of walls, is one of the largest fortified towns in Europe. It was nearly torn down in the 19th century, then restored, and today it rises above the vineyards of the Aude like a castle from a picture book. Here are the facts and stories that make the city special.

10 spannende Fakten über Carcassonne

  • Two rings of walls: La Cité is enclosed by about three kilometres of double walls with 52 towers. The inner wall partly follows the line of the town's Gallo-Roman defences.
  • Vor dem Abriss gerettet: 1849 beschloss die französische Regierung, die Befestigungen abzureißen. Widerstand vor Ort, angeführt vom Historiker Jean-Pierre Cros-Mayrevieille und dem Schriftsteller Prosper Mérimée, brachte die Entscheidung zu Fall.
  • Restauriert von Viollet-le-Duc: Der Architekt Eugène Viollet-le-Duc begann 1853 mit der Restaurierung der Cité. Seine spitzen Schieferdächer sind bis heute umstritten, denn Kritiker meinen, flachere Ziegeldächer wären für Südfrankreich typischer.
  • Zweimal Welterbe: Die UNESCO nahm die befestigte Stadt 1997 in die Welterbeliste auf. Der Canal du Midi, der an der Unterstadt vorbeiführt, steht seit 1996 auf der Liste.
  • A basilica blessed by a pope: construction of the Basilica of Saint-Nazaire was authorised in 1096 with the blessing of Pope Urban II. Its Romanesque nave leads into a Gothic choir with medieval stained glass. It was the cathedral until 1803, when the bishop's seat moved to Saint-Michel in the lower town.
  • Die Belagerung von 1209: Im Kreuzzug gegen die Katharer belagerten Kreuzfahrer die Cité ab dem 1. August 1209. Vizegraf Raymond-Roger Trencavel ergab sich am 15. August, um die Einwohner zu retten, und starb im November als Gefangener in seiner eigenen Burg.
  • Eine Burg in der Burg: Das Château Comtal, im 12. Jahrhundert von den Vizegrafen Trencavel erbaut, hat innerhalb der Cité einen eigenen Graben und eigene Mauern.
  • Zwei Städte in einer: Die Unterstadt, die Bastide Saint-Louis, wurde Mitte des 13. Jahrhunderts im Schachbrettmuster jenseits der Aude angelegt. Der Pont Vieux, eine Brücke aus dem 14. Jahrhundert, verbindet sie bis heute mit der Cité.
  • A board game named after it: Carcassonne, the tile-laying game by Klaus-Jürgen Wrede, came out in 2000 and won Germany's Spiel des Jahres award in 2001.
  • Fireworks over the walls: every 14 July the Cité is the backdrop for one of France's best-known Bastille Day firework displays, the Embrasement de la Cité.

Die Legende der Dame Carcas

Legend says that in the 8th century Charlemagne besieged Carcassonne, then held by a Saracen prince, for five years. When the prince was killed, his widow, Dame Carcas, took command. She placed straw soldiers along the walls so the city looked well defended. When food ran out, she fed the last pig with the last sack of wheat and threw it from a tower. Seeing the well-fed pig burst on the ground, Charlemagne concluded the city could hold out for years and lifted the siege. Carcas had the bells rung, and one of his men cried 'Carcas sonne!', Carcas is ringing, which the story says gave the city its name. In reality the name is much older and goes back to the Roman town of Carcaso. A stone bust said to show Dame Carcas stands at the Porte Narbonnaise, the main gate of the Cité.

Was man in Carcassonne essen sollte

  • Cassoulet: weiße Bohnen, lange im Ofen gegart mit Entenconfit, Wurst und Schweinefleisch. Carcassonne, Castelnaudary und Toulouse verteidigen jeweils ihre eigene Version.
  • Blanquette de Limoux: ein Schaumwein aus Limoux, gleich südlich von Carcassonne, der seine Geschichte bis ins Jahr 1531 zurückführt.
  • Corbières und Minervois: Rotweine aus den Hügeln rund um die Stadt, oft auch glasweise auf der Karte.
  • Pélardon: a small, round goat's cheese from Languedoc, eaten fresh or aged until firm.

Gut zu wissen vor dem Besuch

  • Der Zugang zur Cité, zu ihren Gassen und zu den Lices, dem Raum zwischen den beiden Mauern, ist frei. Für das Château Comtal und den Rundgang auf den Mauern brauchst du ein Ticket.
  • Komm früh am Morgen oder am Abend: Mittags, vor allem im Sommer, ist in der Cité am meisten los.
  • Geh von der Unterstadt über den Pont Vieux, um den klassischen Blick auf die Mauern zu genießen, die nachts angestrahlt werden.
  • Die Katharerburgen von Lastours in den Hügeln nördlich von Carcassonne und die Stadt Limoux sind schöne Tagesausflüge.

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